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Sachsens Landwirtschaftsminister: Kürzungen für Bauern nicht hinnehmbar

Sachsens Landwirtschaftsminister: Kürzungen für Bauern nicht hinnehmbar

Die Pläne der EU-Kommission zur Neuregelung der Agrarfinanzierung ab 2014 werden von Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) und dem Sächsischen Landesbauernverband abgelehnt.

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Die Agrarfinanzierung soll ab 2014 neu geregelt werden. Die Pläne stoßen bei Sachsens Landwirtschaftsminister Frank Kupfer jedoch auf Kritik.

Quelle: dpa

Dresden. Einige der Vorschläge wirkten sich einseitig nachteilig auf die Landwirtschaft im Freistaat aus, sagte Kupfer laut einer Mitteilung am Mittwoch in Dresden.

So gebe es unter anderem keinen Grund, die Direktzahlungen bei 300.000 Euro pro Jahr und Betrieb zu kappen. Alle Betriebe erbrächten unabhängig von der Größe die gleiche Leistung für den Erhalt der Kulturlandschaft sowie den Umwelt- und Naturschutz. Landesbauernpräsident Wolfgang Vogel nannte die Regelung „ungerecht“.

„Es wird verkannt, dass die größeren Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen, die auch einen Großteil der Arbeitsplätze im ländlichen Raum bereitstellen, Mehrfamilienbetriebe sind“, erklärte Vogel laut einer Mitteilung seines Verbandes.

Den Vorschlägen der Kommission zufolge sollen die Beihilfen schon ab 150.000 Euro schrittweise gekürzt werden. Neu ist, dass Bauern die Bruttolöhne ihrer Mitarbeiter gegenrechnen dürfen. 30 Prozent der Direktzahlungen sollen nur fließen, wenn bestimmte „grüne“ Auflagen erfüllt werden: Die Betriebe müssen drei verschiedene Pflanzenkulturen anbauen, dabei maximal 70 Prozent von einer Sorte. Grünland darf nicht in Äcker umgewandelt werden. Sieben Prozent der Fläche müssen „ökologische Vorrangfläche“ sein wie Hecken oder Randstreifen.

„Mit den Vorschläge steigt der Aufwand für Landwirte und Verwaltungen“, kritisierte Kupfer. „Noch viel mehr als bisher muss aufwendig erfasst, abgerechnet und kontrolliert werden.“

dpa

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