Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 13 ° heiter

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Sachsens Ministerpräsident Tillich zeigt sich bei Bundeswehrreform optimistisch

Sachsens Ministerpräsident Tillich zeigt sich bei Bundeswehrreform optimistisch

Weißkeißel. Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) sieht keinen vernünftigen Grund für eine Schließung von Bundeswehrstandorten im Freistaat. „Ich gehe davon aus, dass Sachsen von größeren Einschnitten verschont bleibt“, sagte Tillich und gab sich am Montag bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz (Landkreis Görlitz) optimistisch.

Voriger Artikel
Naturschützer kritisieren Maßnahmen zum Hochwasserschutz an der Elbe
Nächster Artikel
Dresdner Elefantenkind Thabo-Umasai verlässt Zoo in Richtung Amerika
Quelle: Andreas Döring

Namentlich nannte er große Kasernen wie Frankenberg und Marienberg sowie den Übungsplatz in der Oberlausitz. Ob alle kleineren Standorte, die der Versorgung der Truppe dienten, im jetzigen Maße Bestand hätten, könne man heute noch nicht sagen. Sicherlich werde die Truppenstärke nach der Bundeswehrreform nicht überall eins zu eins bleiben.

Tillich führte für seinen Optimismus mehrere Gründe ins Feld. „In die Bundeswehrstandorte in Sachsen ist in den vergangenen Jahren enorm investiert worden.“ Heute würden hier modernste Anlagen verwendet. Außerdem habe Sachsen bei der vorherigen Reform schon überproportional viel verloren: Von vormals 19 Standorten seien nur 10 übrig geblieben. Die Truppenstärke im Freistaat habe sich um 60 Prozent verringert. „Wir sind im Ergebnis das Flächenland mit der geringsten Bundeswehrdichte pro 1000 Einwohner“, sagte Tillich. Derzeit seien exakt 3192 Soldaten im Freistaat stationiert.

Nach den Worten von Tillich stellen die ostdeutschen Länder und gerade auch Sachsen überdurchschnittlich viele Soldaten für die Auslandseinsätze der Bundeswehr. „Ich glaube, dass wir gute Argumente haben, was die Zukunft anbelangt“, fasste er zusammen. Nach dem bisherigen Zeitplan wolle Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) im Oktober oder November die Ministerpräsidenten zum persönlichen Gespräch einladen, um seine Entscheidung zu begründen. De Maizière möchte die Zahl der Soldaten von 220.000 auf 175.000 bis 185.000 verringern. Von den 76.000 zivilen Stellen sollen 55.000 bleiben.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr