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Sachsens Ministerpräsident Tillich zeigt sich bei Bundeswehrreform optimistisch

Sachsens Ministerpräsident Tillich zeigt sich bei Bundeswehrreform optimistisch

Weißkeißel. Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) sieht keinen vernünftigen Grund für eine Schließung von Bundeswehrstandorten im Freistaat. „Ich gehe davon aus, dass Sachsen von größeren Einschnitten verschont bleibt“, sagte Tillich und gab sich am Montag bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz (Landkreis Görlitz) optimistisch.

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Quelle: Andreas Döring

Namentlich nannte er große Kasernen wie Frankenberg und Marienberg sowie den Übungsplatz in der Oberlausitz. Ob alle kleineren Standorte, die der Versorgung der Truppe dienten, im jetzigen Maße Bestand hätten, könne man heute noch nicht sagen. Sicherlich werde die Truppenstärke nach der Bundeswehrreform nicht überall eins zu eins bleiben.

Tillich führte für seinen Optimismus mehrere Gründe ins Feld. „In die Bundeswehrstandorte in Sachsen ist in den vergangenen Jahren enorm investiert worden.“ Heute würden hier modernste Anlagen verwendet. Außerdem habe Sachsen bei der vorherigen Reform schon überproportional viel verloren: Von vormals 19 Standorten seien nur 10 übrig geblieben. Die Truppenstärke im Freistaat habe sich um 60 Prozent verringert. „Wir sind im Ergebnis das Flächenland mit der geringsten Bundeswehrdichte pro 1000 Einwohner“, sagte Tillich. Derzeit seien exakt 3192 Soldaten im Freistaat stationiert.

Nach den Worten von Tillich stellen die ostdeutschen Länder und gerade auch Sachsen überdurchschnittlich viele Soldaten für die Auslandseinsätze der Bundeswehr. „Ich glaube, dass wir gute Argumente haben, was die Zukunft anbelangt“, fasste er zusammen. Nach dem bisherigen Zeitplan wolle Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) im Oktober oder November die Ministerpräsidenten zum persönlichen Gespräch einladen, um seine Entscheidung zu begründen. De Maizière möchte die Zahl der Soldaten von 220.000 auf 175.000 bis 185.000 verringern. Von den 76.000 zivilen Stellen sollen 55.000 bleiben.

dpa

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