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Sachsens Sozialministerin begrüßt Durchbruch bei Organspende

Sachsens Sozialministerin begrüßt Durchbruch bei Organspende

Sozialministerin Christine Clauß (CDU) hat den Durchbruch bei der Organspende begrüßt und die Sachsen gebeten, von der Neuregelung Gebrauch zu machen. Im Freistaat warteten derzeit 700 Menschen auf eine Organspende, verwies Clauß am Freitag.

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Sozialministerin Christine Clauß (CDU) hat den Durchbruch bei der Organspende begrüßt und die Sachsen gebeten, von der Neuregelung Gebrauch zu machen. (Archivfoto)

Quelle: Jakob Richter

Dresden. „Jeden kann es treffen, jeder sollte sich deshalb zuerst informieren und dann entscheiden.“ Wenn durch die Neuregelung die Zahl der Spenderorgane steige, sei Sachsen gut gerüstet. Die Kapazitäten in den Transplantationszentren Dresden und Leipzig seien vorhanden. „Was jedoch fehlt, sind genügend Spenderorgane“, erklärte Clauß.

Fraktionschefs und Fachpolitiker von Koalition und Opposition hatten sich am Donnerstagabend in Berlin darauf geeinigt, die Krankenkassen zu verpflichten, ihre Mitglieder anzuschreiben. In dem Brief sollen Informationen sowie ein Organspendeausweis enthalten sein. Auf diesem bereits heute existierenden Ausweis kann man ankreuzen, ob man nach dem Tod spenden will, ob man dies nicht will oder ob man nur bestimmte Organe spenden will. Man soll den Brief auch wegwerfen können. Die Aufforderung der Kassen soll möglichst mit dem Versand der elektronischen Gesundheitskarte stattfinden. Die Menschen können die Bereitschaft aber auch dann weiter auf Papier erklären. Alle zwei Jahre soll die Befragung erneut bundesweit starten.

Bislang müssen die Menschen ihre Bereitschaft zur Spende eigeninitiativ erklären - per Ausweis oder gegenüber den Angehörigen. 2011 spendeten rund 1200 Menschen nach ihrem Tod Organe - 7,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor, als es einen Rekord gab. 2011 gab es zudem 878 Menschen, die eine Niere oder einen Leberlappen zu Lebzeiten spendeten.

dpa

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