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Sachsens Statistiker legen 20. Jahrbuch vor - Potenzial der Frauen wird nicht genutzt

Sachsens Statistiker legen 20. Jahrbuch vor - Potenzial der Frauen wird nicht genutzt

Die Statistiker belegen es mit Zahlen, Politik und Wirtschaft müssen nun Konsequenzen ziehen: Sachsen könnte mehr von Mädchen und Frauen profitieren. „Hier gibt es angesichts des enormen Fachkräftebedarfs noch viel zu heben“, sagte die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Irene Schneider-Böttcher, am Dienstag in Dresden.

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In Sachsen nehmen nur 64 Prozent der Mädchen mit Abitur ein Studium auf - obwohl sie meist besser in der Schule zurecht kommen als ihre männlichen Mitschüler. (Archiv- und Symbolbild)

Quelle: dpa

Dresden. Die Behördenchefin sieht in Mädchen und Frauen ein wirtschaftlich attraktives Potenzial für das Land.

Das belege auch ein Blick in das jüngste Jahrbuch des Landesamtes. Schneider-Böttcher verwies darauf, dass beispielsweise nur 64 Prozent der Mädchen mit Abitur ein Studium aufnehmen würden - „und das, obwohl die Mädchen ihren Altersgefährten in der Schule vorausspringen“. Aussagen zum Anteil von Frauen in wirtschaftlichen Führungspositionen - darüber wird derzeit deutschlandweit heftig diskutiert - macht das jetzt vorgelegte nunmehr 20. Statistische Jahrbuch allerdings nicht.

Ein Geschlechtervergleich in den unterschiedlichen Branchen für 2010 zeigt, dass vor allem in der öffentlichen Verwaltung, im Bildungswesen sowie im Gesundheits- und Sozialwesen die Frauen überdurchschnittlich vertreten sind. Gleiches gilt für den Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie das Grundstücks- und Wohnungswesen. In der Branche Handel, Verkehr und Gastgewerbe halten sich Frauen und Männer fast die Waage.

Dass in ihrer Behörde etwa 80 Prozent der Beschäftigen weiblich seien, ist für Schneider-Böttger nicht außergewöhnlich: „Das ist keinem besonderen frauenpolitischen Engagement geschuldet.“ Es hänge vielmehr damit zusammen, dass zu DDR-Zeiten viele Frauen in diesem Metier ausgebildet worden seien.

dpa

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