Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Sächsische Regierung nutzt Server im Ausland zur Datenspeicherung

Sächsische Regierung nutzt Server im Ausland zur Datenspeicherung

Die Sächsische Staatsregierung nutzt zur Speicherung von Daten auch Server im Ausland, darunter mindestens einen in den USA. Das geht aus einer Antwort von Justizminister Jürgen Martens (FDP) auf eine Anfrage des Grünen-Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi hervor, über die am Samstag auch die Chemnitzer „Freie Presse“ berichtete.

Voriger Artikel
Braunkohletagebau-Gegner demonstrieren in Dresden
Nächster Artikel
Polizei ermittelt nach fremdenfeindlicher Attacke in Bad Schandau nun auch in Hamburg

Die NSA hat im großem Stil rechtswidrig Kommunikationsdaten gesammelt.

Quelle: Julian Stratenschulte/Illustration

Dresden. Weitere Server, auf denen Daten der Staatsregierung gespeichert sind, befinden sich laut Martens in Finnland und in der Schweiz.

„Auch wenn das Ausmaß der nachrichtendienstlichen Überwachung mittels Programmen wie Prism, Tempora in Deutschland und die Beteiligung deutscher Telekommunikationsanbieter weiterhin im Dunkeln liegt, scheint klar zu sein, dass US-amerikanische Geheimdienste in den USA den Internetverkehr anlasslos und voll-umfänglich überwachen“, erklärte Lichdi.

Der Server in den USA wird nach Angaben Martens vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst genutzt. Was dort gespeichert wird, geht aus der Antwort des Ministers allerdings nicht hervor.

Zum Geschäftsbereich des Ministeriums gehörten auch Universitäten und Forschungseinrichtungen, gab Lichdi zu bedenken. „Informatiker der TU Dresden entwickeln beispielsweise aktuell Verschleierungssoftware für Smartphones, die Algorithmen und Schwachstellen zu kennen, ist sicher für Geheimdienste von Interesse.“ Auf Antrag der Grünen wird sich der Landtag am kommenden Mittwoch mit Konsequenzen aus der NSA-Affäre befassen.

Justizministeriumssprecherin Birgit Eßer-Schneider sagte der „Freien Presse“, dass die Daten des Freistaats in der Regel auf sächsischen Servern abgelegt seien und die Regierung grundsätzlich nur im Ausnahmefall Server in den USA nutze. Die Struktur und damit die Anzahl der Server des betreffenden amerikanischen Speicherplatz-Anbieters seien nicht bekannt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr

  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Beim Fotowettbewerb der Sparkasse Leipzig kann nun über die zwölf Kalendermotive abgestimmt werden. Das Voting endet am 31. August 2017. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr