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Sächsische Spitzenpolitiker mit geteilter Meinung über die Wahlresultate

Sächsische Spitzenpolitiker mit geteilter Meinung über die Wahlresultate

Die Grünen jubeln, CDU und FDP erscheinen bedrückt, die SPD freut sich über Regierungsaufträge: Die Wahlergebnisse von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind von sächsischen Spitzenpolitikern sehr unterschiedlich aufgenommen worden.

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Quelle: dpa

Dresden. Die Rede ist von einer "bitteren Niederlage" aber auch von einem "Zeichen der Hoffnung".

CDU:

„Das Wahlergebnis ist eine bittere Niederlage“, erklärte der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer nach der Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen. Die CDU habe es in Baden-Württemberg, der Region mit dem größten Wohlstand in Deutschland, nicht vermocht, die Wähler breit zu überzeugen. „Die CDU muss die eigene Politik mehr erklären und um Zustimmung werben. Es gibt kein Abonnement für den Regierungsauftrag“, erklärte Kretschmer.

Güne:

Für den Landesvorsitzenden der Grünen in Sachsen, Volkmar Zschocke, ist das Wahlergebnis in Baden-Württemberg ein „politischer Paradigmenwechsel“. Auch das Ergebnis von Rheinland-Pfalz sei „ein großartiges Zeichen der Hoffnung“. Die letzten noch verschlossenen Parlamentstore öffneten sich für die Grünen. „Wenn das so weiter geht, schaffen wir auch noch Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Zschocke. Die Grünen sind dort derzeit nicht im Landtag vertreten.

FDP:

Der Landesvorsitzende der Liberalen, Holger Zastrow sagte: „Das ist sicherlich ein schlimmer Tag für die FDP. So ein Ergebnis kommt zustande, wenn man politisch nicht mehr klar erkennbar ist.“ Sowohl bei Bundesthemen wie der Energiepolitik als auch in den Ländern hätte die FDP mehr Charakter zeigen und zu ihren Überzeugungen stehen müssen. „In der Frage Stuttgart 21 muss man als FDP der lauteste sein, der dafür ist.

SPD:

Sachsens SPD-Chef Martin Dulig konstatierte ein „schwarzgelbes Scheitern“. Dieses lasse Platz für sozialdemokratische Spielräume. Dulig freute sich über „rotgrüne Regierungsaufträge“ in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

dpa

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