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Sächsischen Mitarbeitern des insolventen Tiefkühlkost-Herstellers Frenzel droht Kündigung

Sächsischen Mitarbeitern des insolventen Tiefkühlkost-Herstellers Frenzel droht Kündigung

Den gut 40 verbliebenen Mitarbeitern des insolventen Tiefkühlkost-Herstellers Frenzel in Mochau (Mittelsachsen) steht die Kündigung bevor. Die Belegschaft sei bei einer Betriebsversammlung am frühen Donnerstagabend darüber informiert worden, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters und bestätigte Medienberichte vom Freitag.

Mochau. Man treffe damit Vorsorge für den Fall, dass sich für den Standort weiter kein Investor finde.

Erst am Vortag hatte der Verwalter mitgeteilt, dass die Produktion im Frenzel-Werk in Thüringen wieder hochgefahren werde. Die FZ-Foods AG habe nun den kompletten Frenzel-Standort Ringleben in Thüringen mit allen 90 Mitarbeitern sowie einen Teil der Verwaltung im sächsischen Mochau übernommen, teilte der Insolvenzverwalter am Donnerstag mit. Einige Kunden hätten bereits zugesagt, die Produkte von Frenzel weiter anzubieten. Das Unternehmen werde versuchen, zusätzlich neue Kunden zu gewinnen und das Sortiment auszuweiten. „Nach dem Übergangsjahr 2011 wollen wir ab dem kommenden Jahr wieder nachhaltig wachsen“, betonte FZ-Foods-Vorstand Peter Knopp.

FZ-Foods ist eine Tochter der börsennotierten Hamburger KTG Agrar AG. Frenzel hatte im Januar Insolvenz angemeldet. Ein gescheitertes Investment in Österreich hatte die Unternehmensgruppe mit damals insgesamt 350 Beschäftigten finanziell zu stark belastet. Für den Logistik-Bereich und die Garküche in Mochau sei noch keine endgültige Lösung gefunden worden, hieß es am Donnerstag. Gleiches gelte für den Produktionsstandort Manschnow (Brandenburg). Dort hatten alle Mitarbeiter Ende Februar die Kündigung erhalten. Über die Zukunft des Standorts werde trotzdem weiter mit Interessenten verhandelt, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters.

Das Amtsgericht Chemnitz hatte das Verfahren am 1. März eröffnet und für alle drei Firmen der Frenzel-Gruppe je einen Verwalter bestellt. Die vom Unternehmen eigentlich angestrebte Eigenverwaltung lehnte das Gericht ab. Die Gläubigerversammlung soll nach Angaben des Unternehmens am 1. April über den Insolvenzplan entscheiden.

dpa

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