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Sächsischer Bergsteigerbund wird 100 Jahre alt

Sächsischer Bergsteigerbund wird 100 Jahre alt

Der Sächsische Bergsteigerbund (SBB) feiert am 1. März seinen 100. Geburtstag. Im Jubiläumsjahr möchten sich die Kletterfreunde einen alten Wunsch erfüllen.

Dresden. Gemeinsam mit den anderen Dresdner Sektionen des Deutschen Alpenvereins soll die seit Jahren geplante Kletterhalle in Angriff genommen werden, sagte SBB-Vorstand Ludwig Trojok am Wochenende der Nachrichtenagentur dpa. „Denn es besteht der Wunsch vieler Mitglieder nach Übungsstätten und Klettermöglichkeiten nahe dem Schul-, Studien- oder Arbeitsort." Anfang März könnte über den Standort der Halle entschieden werden.

Optionen für Kletteranlagen gebe es auch in stillgelegten Steinbrüchen im Umland Dresdens. Rund zehn würden derzeit genutzt, einige könnten hinzukommen. „Wir streben an, die Balance zu halten zwischen klassischem Klettern im Elbsandstein und dem Sportklettern. Da gibt es noch Reserven." Von den rund 20 000 Aufstiegsrouten an den etwa 1100 Kletterfelsen in der Sächsischen Schweiz würden etwa 1000 den Sportkletterern gerecht. Im Unterschied zum klassischen Bergsteigen stehen hier sportliche Motive im Vordergrund: Die Route soll auf kurzem Weg und möglichst schnell absolviert werden.

Der SBB war am 1. März 1911 in Dresden von 15 Kletterclubs und Vereinen gegründet worden. „Um alle Interessen des Bergsports in der Sächsischen Schweiz und den angrenzenden Gebieten wahrzunehmen...", hieß es damals. In den Kriegsjahren verlor er viele Mitglieder, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er aufgelöst. Viele Bergfreunde überbrückten die Zeit bis zur neuen Weltoffenheit nach der Wende im DDR-Bergsteigerverband oder in Betriebssportgemeinschaften. 1990 kam es zur Neugründung, kurze Zeit später wurde der SBB in den Deutschen Alpenverein aufgenommen. Derzeit hat der SBB rund 9400 Mitglieder.

Die Geburtsstunde des Kletterns in der Sächsischen Schweiz geht auf das Jahr 1864 zurück. Damals hatten vier Turner aus Bad Schandau erstmals den 378 Meter hohen Falkenstein bezwungen. Bis heute ist das Klettern im Elbsandsteingebirge nur ohne künstliche Hilfsmittel erlaubt, die Benutzung von Klemmkeilen ist ebenso verboten wie die Verwendung von Magnesia und Klettern am nassen Fels.

dpa

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