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Sächsisches Wirtschaftsministerium verhandelt über Manroland-Bürgschaft

Sächsisches Wirtschaftsministerium verhandelt über Manroland-Bürgschaft

Sachsen müsste für eine Rettung des angeschlagenen Druckmaschinenbauers Manroland in Plauen wohl tief in die Tasche greifen. Sollte eine Landesbürgschaft gebraucht werden, werde es sich vermutlich um einen „größeren Millionenbetrag“ handeln, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Fiedler am Mittwoch nach einem weiteren Gespräch mit der Kanzlei des Insolvenzverwalters.

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Für die Rettung des insolventen Druckmaschinenhersteller Manroland muss der Freistaat Sachsen womöglich tief in die Tasche greifen. (Symbolfoto)

Quelle: Volkmar Heinz

Dresden/Plauen. Dafür sei das erforderliche Verfahren besprochen worden. „Damit wir gerüstet sind.“ Er rechne in Kürze mit einer Entscheidung zu Manroland, sagte Fiedler der Nachrichtenagentur dpa.

Fiedler zufolge könnte für einen künftigen Investor eine Rolle spielen, ob er bei einer Übernahme des Plauener Betriebes das Risiko allein tragen muss. „Eine Landesbürgschaft könnte da den Ausschlag geben.“ Schon am Dienstag hatte die Regierung signalisiert, einem potenziellen Investor finanziell unter die Arme greifen zu wollen.

Die Manroland AG hatte Ende November Insolvenz angemeldet, nachdem die Haupteigner Allianz und MAN dem verlustreichen Unternehmen den Geldhahn zugedreht hatten. Der Insolvenzverwalter will bis zum Ende des vorläufigen Insolvenzverfahrens am 31. Januar 2012 wesentliche Teile des Unternehmens verkaufen, um den Geschäftsbetrieb fortzuführen und möglichst viele Arbeitsplätze an den drei Standorten in Augsburg, Offenbach und Plauen zu sichern. In Plauen sind von der Insolvenz etwa 720 Beschäftigte betroffen. In der Stadt ist der Betrieb als Plamag bekannt, MAN hatte die Plauener Maschinenbau-Gesellschaft 1990 übernommen.

dpa

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