Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Schachturnier wegen Norovirus-Erkrankungen in Magdeburg abgebrochen

Schachturnier wegen Norovirus-Erkrankungen in Magdeburg abgebrochen

Die Schach-Jugendmeisterschaften in Magdeburg sind wegen einer Viruserkrankung zahlreicher Teilnehmer abgebrochen worden. Rund 30 Kinder hätten unter Durchfall und Erbrechen gelitten, sagte der Chef des Magdeburger Gesundheitsamtes, Eike Hennig, am Montag.

Voriger Artikel
Suche nach geeigneter Gedenkform für NSU-Opfer in Zwickau geht weiter
Nächster Artikel
Lara, Charlotte, Phil Alexander: zahlreiche Neujahrsbabys in Sachsen

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Noroviren

Quelle: dpa

Magdeburg. Untersuchungen hätten ergeben, dass die Kinder sich mit dem Norovirus infiziert hatten.

Er habe das Turnier mit rund 500 Jugendlichen und 200 Betreuern am Sonntag für vorzeitig beendet erklärt und die Teilnehmer gebeten, die Heimreise anzutreten. Eigentlich sollte das Turnier bis Montag dauern.

Das Gesundheitsamt war am Sonntag von der Rettungsleitstelle der Stadt eingeschaltet worden, nachdem vermehrt Durchfallerkrankungen gemeldet worden waren. Von den 30 betroffenen Kindern mussten 4 in Krankenhäusern behandelt werden, 2 davon auch über Nacht bleiben.

Die Teilnehmer seien vor der Abreise über Hygienemaßnahmen informiert worden, sagte Hennig. Noroviren sorgen für Durchfall, Erbrechen und Fieber. Die Erkrankung ist ansteckend. Nach 12 bis 24 Stunden sei das Gröbste in der Regel aber überstanden, sagte Hennig.

Die Teilnehmer waren in einem Hotel und in einer Jugendherberge untergebracht. Vorsorglich wurden auch Lebensmitteluntersuchungen eingeleitet. Eine Lebensmittelvergiftung bestätigte sich aber nicht.

Das Turnier war von der Deutschen Schachjugend organisiert worden. „Ein derartiger Meisterschaftsabbruch kam noch nie vor“, teilte der Verband mit. Über die Wertung des abgebrochenen Turniers müsse noch entschieden werden.

Der Verband stellte sich hinter die Entscheidung, das Turnier vorzeitig zu beenden. „Die Gesundheit der gesunden Kinder, der Eltern und Betreuer war zu schützen“, hieß es. Laut Hennig konnte durch das schnelle Eingreifen eine weitere Ausbreitung unter den Jugendlichen verhindert werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr