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Schonende Diagnosemethode für lungenkranke Kinder in Dresden entwickelt

Schonende Diagnosemethode für lungenkranke Kinder in Dresden entwickelt

Die Diagnose von Lungenkrankheiten bei Kindern könnte künftig erheblich schonender verlaufen als bisher. Wissenschaftler der Universitäts-Kinderklinik Dresden haben eine Methode entwickelt, die weitgehend schmerzfrei ist und keinen Eingriff an den Bronchien erfordert.

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Quelle: Norman Rembarz

Dresden. Mit dem neuen Verfahren könnten Erkrankungen der Atemwege durch die Analyse von Ausatemluft diagnostiziert werden, sagte der Pneumologe Christian Vogelberg am Freitag bei der Vorstellung der Methode in Dresden. „Das ist ein sehr kindgerechtes Verfahren“, betonte der 39-Jährige. „Je früher eine Diagnose gestellt werden kann, desto besser“.

Bisher seien laut Vogelberg viele Untersuchungen meist aufwendig und schmerzhaft, da oft Eingriffe an den Bronchien und unter Narkose vorgenommen werden. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie und Allergologie (APPA) weist die Hälfte aller beim Kinderarzt vorgestellten Mädchen und Jungen Symptome einer Lungenerkrankung auf. Allein rund zwei Millionen Kinder unter sechs Jahren wären davon laut Vogelberg betroffen.

Zudem verwies der APPA-Vorsitzende Wolfgang Lässig auf die Zahl von etwa 30 000 Menschen, die pro Jahr aufgrund einer Allergie ihre Ausbildung abbrechen müssten. Hier sei „eine frühe Auseinandersetzung mit dem Thema“ nötig. Rund ein Viertel aller Deutschen habe laut Lässig einmal im Leben mit einer Allergie zu kämpfen.

Die Entwicklung des neuen Verfahrens hat laut Vogelberg rund zehn Jahre gedauert. Er hofft nun, das entsprechende Diagnosegerät in ein bis zwei Jahren auf dem Markt anbieten zu können - dann zu einem „vernünftigen Preis von 1000 bis 2000 Euro“. Bisher koste allein das Kondensat-Sammelgerät etwa 5000 Euro.

dpa

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