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Segelboote auf dem Störmthaler See trotz wackelnder Freigabe

Segelboote auf dem Störmthaler See trotz wackelnder Freigabe

Großpösna. Die Segelboote haben den nächsten gefluteten ehemaligen Tagebau im Kreis Leipzig erobert. Am Dienstag sei der erste Segler im Störmthalter See eingesetzt worden, berichtete eine Sprecherin des Leipziger Krystallpalast Varieté.

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Erstes Segelboot auf dem Störmthaler See.

Quelle: André Kempner

Die Leipziger betreiben die schwimmende Kirche mitten im See und kooperieren nun mit einer Segelschule.

Doch obwohl nun dank Amphibienfahrzeugen und Segelbooten immer mehr Touristen den gefluteten ehemaligen Tagebau in der Gemeinde Großpösna erobern können, geht der Ausbau des Leipziger Neuseenlandes stockend voran. Während sich am Cospudener See in Markkleeberg schon seit Jahren Leipziger und Touristen tummeln, fahren die Schiffe auf dem Störmthaler See mit Sondergenehmigungen - offiziell ist der See noch nicht für die Öffentlichkeit freigegeben.

Es fehlen noch 40 Zentimeter bis zum endgültigen Wasserstand, sagte Großpösnas Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (SPD) am Dienstag. Noch drängender sei ein Finanzloch von mindestens 2,5 Millionen Euro für wichtige Infrastrukturarbeiten wie einen Parkplatz und Wegen zum See. Lantzsch will bei den Haushaltsverhandlungen des sächsischen Landtags in Dresden nun um die zusätzlichen Gelder werben.

„Als 5000-Einwohner-Kommune können wir das nicht alleine stemmen.“ Es gebe bereits mehrere Investoren, die Schifffahrt auf dem Störmthaler See anbieten wollen, jetzt fehlen Parkplätze, ein Strand und ein großer Bootsanleger. Neben der schwimmenden Kirche lockt auch das „Highfield Festival“ jedes Jahr Zehntausende Besucher an den Störmthaler See.

Großpösna ist nicht die einzige Gemeinde, bei der das Geld für den Ausbau des Leipziger Neuseenlandes ausgeht. Der Leipziger Landrat Gerhard Gey (CDU) hatte erst im Juli vorgerechnet, dass für die touristische Umnutzung der ehemaligen Braunkohlereviere 27 Millionen Euro nötig seien.

dpa

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