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Spannung an der Wahlurne - in Sachsen-Anhalt hat die Landtagswahl begonnen

Spannung an der Wahlurne - in Sachsen-Anhalt hat die Landtagswahl begonnen

In Sachsen-Anhalt haben am Sonntagmorgen die Wahllokale für die Landtagswahl geöffnet. Rund zwei Millionen Menschen sind aufgerufen, über die Zusammensetzung des sechsten Landtags mitzuentscheiden.

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Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer (CDU), und seine Frau Brigitte gaben in Lutherstadt Wittenberg ihre Stimmen ab.

Quelle: dpa

Magdeburg. Sie können ihre Stimme bis 18.00 Uhr abgeben. Politiker und Kirchen hatten in den letzten Tagen an die Menschen appelliert, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

2006 hatte die Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt mit 44,4 Prozent so niedrig gelegen wie bei keiner Landtagswahl in Deutschland zuvor.    Laut letzten Umfragen ist eine Fortsetzung der bisherigen Koalition von CDU und SPD möglich. Die SPD liebäugelt aber auch mit der Linkspartei als Bündnispartner, sollte sie selbst das Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei gewinnen. In den Umfragen war die CDU zuletzt mit 32 Prozent unangefochtene Siegerin. Linke und SPD kamen jeweils auf rund 24 Prozent. Gute Chancen auf einen Wiedereinzug in das Parlament haben die Grünen. Die FDP liegt im Bereich der Fünf-Prozent-Hürde. Unklar ist, ob die rechtsextreme NPD den Einzug in das Parlament schafft.

Um die 91 Sitze im Landesparlament in Magdeburg bewerben sich 389 Kandidaten, das sind rund 140 weniger als noch 2006. Davon sind nur rund ein Viertel Frauen. Ihr Anteil an den Bewerbern liegt bei 24,4 Prozent. Der jüngste Kandidat ist der 18-jährige Christian Franke aus Salzwedel. Er legt gerade sein Abitur ab und will für die Grünen in den Landtag einziehen. Der älteste Bewerber ist mit 76 Jahren Lothar Tietge und kandidiert für die Tierschutzpartei. Er ist Stadtrat in Magdeburg.

Bei der Wahl 2006 lag die CDU mit 36,2 Prozent klar vor Linkspartei (24,1), SPD (21,4), FDP (6,7) und Grünen (3,6). Damals hatte die CDU/SPD-Koalition ein Bündnis von CDU und FDP abgelöst.

dpa

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