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Standort für sächsisch-thüringisches Gefängnis gefunden – 112 Millionen Euro Kosten

Standort für sächsisch-thüringisches Gefängnis gefunden – 112 Millionen Euro Kosten

Das gemeinsame sächsisch-thüringische Gefängnis soll im Zwickauer Stadtteil Marienthal entstehen. Einen entsprechenden Vorschlag wolle Sachsen dem benachbarten Freistaat unterbreiten, teilten das Finanzministerium und das Justizministerium am Dienstag in Dresden mit.

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Das gemeinsame sächsisch-thüringische Gefängnis soll im Zwickauer Stadtteil Marienthal entstehen. (Symbolbild)

Quelle: André Kempner

Dresden. Zunächst war eine Fläche in Zwickau-Pöhlau favorisiert worden. Die Stadt Zwickau hatte aber angeboten, die Erschließungskosten für das Gelände in Marienthal - eine frühere Industriebrache - zu übernehmen. Die Zahl der Haftplätze wurde von 840 auf 820 leicht nach unten korrigiert. Die Baukosten sind mit etwa 112 Millionen Euro veranschlagt, die Inbetriebnahme ist für 2017 vorgesehen.

Sachsen will nun so schnell wie möglich die Gespräche mit Thüringen zum Abschluss bringen. Beide Freistaaten versprechen sich von dem Zwei-Länder-Gefängnis Einsparungen. So richtig beziffern lassen sie sich bislang aber nicht. Sachsen beansprucht 450 Haftplätze für sich und macht geltend, dass vor allem in Südwestsachsen Bedarf besteht. Anfang November waren die sächsischen Männer-Gefängnisse zu mehr als 90 Prozent belegt. Bereits bei 90 Prozent gilt ein Justizvollzugsanstalt (JVA) als voll ausgelastet. Allerdings steht die alte Zwickauer JVA momentan mit einer Überbelegung von 129,4 Prozent zu Buche.

Urprünglich war die gemeinsame JVA noch größer auslegt - mit 940 Plätzen und 160 Millionen Euro Baukosten. Nach einer Bedarfsrechnung hatte man das Vorhaben aber abgespeckt. Nach Fertigstellung des neuen Gefängnisses in Zwickau sollen in beiden Ländern zusammen vier Haftanstalten schließen: In Thüringen sind es Gera und Hohenleuben, in Sachsen die alte Zwickauer JVA und das Gefängnis in Zeithain.

dpa

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