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Stanislaw Tillich und Wirtschaftsminister Machnig kritisieren Euro-Krisenmanagement

Stanislaw Tillich und Wirtschaftsminister Machnig kritisieren Euro-Krisenmanagement

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) haben das Krisenmanagement in der Euro-Schuldenkrise scharf kritisiert.

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Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) haben das Krisenmanagement in der Euro-Schuldenkrise scharf kritisiert.

Quelle: dpa

Leipzig. "Wir dürfen nicht länger eine Ad-Hoc-Maßnahme nach der anderen treffen, ohne dass dadurch der Kern des Problems gelöst wird", sagte Tillich der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstagausgabe). "Wer Kakophonie produziert, darf sich über die Folgen nicht wundern", sagte Machnig dem Blatt.

Tillich forderte einen Masterplan zur Bekämpfung der Schuldenkrise. Um den Euro zu retten, so der Regierungschef, müssten die hochverschuldeten Länder einen konsequenten Sparkurs durchsetzen. "Er ist die Grundlage für die Glaubwürdigkeit an den Finanzmärkten." Machnig betonte, es sei nun ein "überzeugendes, koordiniertes und zielgerichtetes Handeln der politischen Verantwortlichen in Europa notwenig". Deutschland müsse dabei eine Führungsrolle übernehmen.

Der CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvize Michael Kretschmer forderte die EZB auf, den Aufkauf von Schuldentiteln der Mitgliedstaaten zu beenden. "Wir erleben ständig Versuche, die Marktregeln außer Kraft zu setzen und wundern uns über die noch schlimmeren Folgen. Stabilität kann nicht herbei geredet werden sondern braucht ein Fundamt in Form solider Staatshaushalte", sagte er der Zeitung. "Wir wollen keine Transferunion. Der Euro hat nur eine Zukunft, wenn die Nationalstaaten ihre Haushalte in Ordnung bringen und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit steigern."

Frank Johannsen

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