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Tag der Bombardierung Dresdens: Stadt und AG sehen sich gut auf 13. Februar vorbereitet

Tag der Bombardierung Dresdens: Stadt und AG sehen sich gut auf 13. Februar vorbereitet

Knapp zwei Wochen vor dem Jahrestag der alliierten Bombenangriffe auf Dresden fühlen sich die Stadt und die AG 13. Februar gut auf das Datum vorbereitet. Wichtigstes Zeichen soll einmal mehr die Menschenkette um die Altstadt werden, doch auch für eine Veranstaltung des Bündnis Nazifrei fand Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) lobende Worte.

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Quelle: Stephan Lohse

Dresden. So wurde der Mahngang „Täterspuren“, der an Orte der Nazi-Herrschaft in Dresden erinnern soll, von der Stadtverwaltung in den Kreis ausgewählter Veranstaltungen aufgenommen. Die 2011 noch faktisch verbotene Tour durch die Stadt wurde von Orosz als „gute und würdige Veranstaltung“ gelobt.

Meschenkette soll im Mittelpunkt stehen

Im Mittelpunkt stehe aber die Menschenkette, die erneut von TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen angemeldet wurde. „Die Menschenkette ist gut vorbereitet“, befand Joachim Klose, der in diesem Jahr erstmals die AG 13. Februar moderierte. Es sei ein sehr konstruktives und sachliches Miteinander gewesen, so Klose. Die AG sei mehr als ein runder Tisch, sie sei eine „Errungenschaft für Dresden“.

Neben dem offiziellen Gedenken auf dem Heidefriedhof am Nachmittag sind in diesem Jahr bislang elf Veranstaltungen angezeigt, darunter die Kundgebung eines rechtsextremen Bündnisses. Dieses wollte ursprünglich vor der Frauenkirche aufmarschieren, wurde vom Ordnungsamt aber an den Rand des Stadtzentrums verwiesen. Bislang habe es gegen die Entscheidung keine Klage vor dem Verwaltungsgericht gegeben.

Stilles Gedenken auf dem Neumarkt

Vor der Frauenkirche soll stattdessen wieder in Stille gedacht werden. Der Neumarkt und das Gotteshaus sollen „Zeit zu Ruhe, gebet und zum Nachdenken“ geben, so Superintendent Christian Behr. Vor der Kirche sollen ab 18.30 Uhr zudem wieder viele Kerzen brennen. Zudem ruft die evangelische Kirche in diesem Jahr zusammen mit dem deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) gezielt zum Protest in hör- und sichtweite gegen die Neonazi-Kundgebung auf. Zudem befasst sich der Stadtschülerrat am Vormittag unter dem Titel „Für Toleranz und Demokratie am 13. Februar 214“ sowie mit einer Kundgebung an der Dreikönigskirche mit dem geschichtsträchtigen Datum.

Oberbürgermeisterin Helma Orosz betonte am Dienstag noch einmal, dass der 13. Februar nicht nur von Opfern, sondern auch vom Umgang mit den Tätern geprägt ist. Die heutige Generation habe nicht nur die Verpflichtung, die Erinnerung nicht verblassen zu lasen, sondern habe auch die Pflicht, nicht zu vergessen, was zur Zerstörung Dresdens im Februar 1945 geführt habe.

Stephan Lohse

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