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Taucha im "Ancient Trance 2010" - Musikfestival holt internationale Gäste an die Parthe

Taucha im "Ancient Trance 2010" - Musikfestival holt internationale Gäste an die Parthe

Taucha. Das Rittergutsschloss wird im Sommer zur Bühne eines internationalen Musikfestivals mit mehr als 70 Musikern aus 20 Ländern.

Für „Ancient Trance 2010“, das dritte Maultrommel- und Weltmusikfestival, sind die ersten Tickets bereits verkauft – auch nach Dänemark und Schweden. „Gut 14 Tage nach Vorverkaufsstart ist unser erstes Kontingent an Karten bereits ausgeschöpft“, erzählt Sven Otto. Was Wunder: Besucher als 46 Nationen registrierte der Maultrommel e.V. auf seiner Internetseite für das diesjährige Festival – „dabei sind wir erst seit etwa anderthalb Monaten damit online“, so Otto. Bis zum Festivalstart am 20. August würden weitere Kartenkontingente angeboten, vom Preis jeweils steigend. An der Abendkasse würden dann 35 Euro Eintritt für das dreitägige Festival verlangt.  

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Taucha. Das Rittergutsschloss wird im Sommer zur Bühne eines internationalen Musikfestivals mit mehr als 70 Musikern aus 20 Ländern. Für „Ancient Trance 2010“, das dritte Maultrommel- und Weltmusikfestival, sind die ersten Tickets bereits verkauft – auch nach Dänemark und Schweden.

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 Maultrommeln seien weltweit verbreitet, erzählt Otto. Er weiß es aus unzähligen Reisen quer über die Erde, die er und sein Partner Clemens Voigt für ihre Firma Dan Moi unternahmen. Wie berichtet, ist das kleine Tauchaer Unternehmen der weltweit größte Händler von Maultrommeln aus aller in alle Welt. „Wir haben 4200 Kunden auf allen Kontinenten“, sagt Otto. Von den weltweiten Kontakten profitiere natürlich auch das Festival. Denn entsprechend der Verbreitung in verschiedenen Kulturkreisen entstehe unterschiedliche Musik mit dem Instrument. „Musiker aus Israel, dem Iran, Frankreich, Indien, Italien, Tschechien, Polen, dem Jemen, Österreich und Vietnam haben schon ihre Teilnahme fest zugesagt“, erklärt Festival-Intendant und Organisator Andreas Rietschel. Die Botschaften verschiedener Länder würden ihre Musiker unterstützen. Dabei seien etwa Bands wie der „Watcha Clan“ aus Marseille, der als Frankreichs Exportschlager in Sachen Weltmusik gilt, aber auch „Orange“ aus Deutschland und „Ipercussionici“ aus Sizilien. „Wir habe das Maultrommelfestival geöffnet für Weltmusik“, erklärt Otto. Auf zwei Hauptbühnen im Rittergutsschloss sowie einer kleineren ohne Verstärkung im Park an den Schöppenteichen werde Programm gemacht. Dazu gebe es einen Markt rund um Musikinstrumente mit Händlern aus aller Welt, einen extra Kinderbereich zum Mitspielen und eine Puppenbühne mit Auftritten von Theatern aus Berlin und Dresden. Im Rahmenprogramm werde es Klang-Clownerie, Feuerjongleure, Stelzenläufer und mehr geben, kündigt Rietschel an. „Auf Vorschlag der Stadt Taucha wollen wir auch das Parthebad noch irgendwie integrieren“, erzählt Otto. Er rechnet mit mindestens 1500 Gästen aus aller Welt und Deutschland, will für die Übenachtung auch Zeltplätze am liebsten unterhalb des Schlosses anbieten. „Die Erlaubnis des Pächters der Wiese, dem Naturschutzbund, haben wir schon“, erzählt er. Über dem Festival stehe ein starker ökologischer Stern. „Wir wollen Taucha sauber lassen. Bis jetzt haben wir noch jeden Veranstaltungsort sauberer hinterlassen, als wir ihn vorgefunden haben.“ Die beiden letzten Festivals fanden jeweils im Herbst beim Wasserstadt-Verein in Plagwitz statt, dieses Mal solle es Dank der Möglichkeiten des Rittergutsschlosses größer und familienfreundlicher werden, sagt Otto. Jürgen Ullrich vom Förderverein Schloss Taucha war auf den Maultrommel-Verein zugegangen und hatte das Schloss für das Festival ins Spiel gebracht. „Ich freue mich riesig, dass es jetzt klappt“, so Ullrich. Das Festival sei nichts Elitäres, sondern für die ganze Familie, sei international besetzt, es gebe viele Aktionen zum Mitmachen – „es spiegelt unsere Schloss-Philosophie wieder und ist ein Schritt in Richtung Kulturelles Zentrum“, schwärmt er. Ganz nebenbei werde es Taucha überregional bekannt machen und trage schon durch die vielen Gäste auch zur Wirtschaftsförderung bei.

Jörg ter Vehn

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