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Thüringen will eigene Marke für Solarbranche - Kräfte sollen gebündelt werden

Thüringen will eigene Marke für Solarbranche - Kräfte sollen gebündelt werden

Wirtschaftsministerium und Thüringer Solarbranche suchen nach Auswegen aus der Solarkrise und haben am Montag ein gemeinsames Strategiepapier vorgelegt. Es sieht unter anderem eine eigene Marke für Photovoltaik-Produkte sowie eine Neuausrichtung der Installationskostenförderung durch die KfW-Bank vor.

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Wirtschaftsministerium und Thüringer Solarbranche suchen nach Auswegen aus der Solarkrise.

Quelle: dpa

Erfurt. „Wir brauchen Ideen, die die Solarbranche fördern“, sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD). „Wir haben gerade in den neuen Ländern mit Milliardenaufwand eine Zukunftsindustrie aufgebaut“. Ziel müsse es sein, dass Forschung, Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland blieben.

Wie die gesamte Branche leidet auch die Thüringer Solarindustrie mit ihren rund 5000 Arbeitsplätzen unter dem Kosten- und Preisdruck, der durch Überkapazitäten auf dem Weltmarkt entstanden ist. Schott Solar hat aus diesem Grund bereits die Produktion von Solar-Silizium eingestellt und Arbeitsplätze abgebaut.

„Die Photovoltaikmärkte wachsen weltweit und der Anteil des deutschen Marktes am Gesamtweltmarkt wird kleiner“, erklärte Hubert Aulich, Vorstand des PV Crytolax plc und Vorstandsvorsitzender des Thüringer Kompetenznetzwerkes SolarInput. Deshalb sei es wichtig für die Thüringer Photovoltaikbranche, sich weiter international Märkte zu erschließen, ihre Kräfte zu bündeln und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. „Dabei sind aber weltweit faire Wettbewerbsbedingungen notwendig!“

Es gehe vor allem um die Integration des Solarstroms in den Energiemarkt, sagte Machnig. Notwendig sei ein neues „Marktdesign“, das geeignete Rahmenbedingungen für die erneuerbaren Energien schaffe und Förderung mittelfristig überflüssig mache. Dazu gehörten auch „Vorrangregeln“ für regenerativen Strom und eine Gesamtkostenbetrachtung, die Quersubventionierung und Umweltschäden miteinbeziehe.

dpa

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