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Thüringer Rose für soziales Engagement an elf Männer und Frauen vergeben

Thüringer Rose für soziales Engagement an elf Männer und Frauen vergeben

Mit der „Thüringer Rose" für bürgerschaftliches Engagment sind am Samstag elf Männer und Frauen ausgezeichnet worden. Sozialministerin Heike Taubert (SPD) überreichte die Ehrungen traditionsgemäß auf der Wartburg bei Eisenach, der einstigen Wohnstätte der Thüringer Landgräfin Elisabeth.

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Mit der „Thüringer Rose" für bürgerschaftliches Engagment sind am Samstag elf Männer und Frauen auf der Wartburg ausgezeichnet worden.

Quelle: dpa

Eisenach. Sie war vor rund 800 Jahren kurz nach ihrem Tod wegen ihres Einsatzes für Arme und Kranke heiliggesprochen worden. Die Männer und Frauen engagieren sich unter anderem bei der Suchtkranken- und Jugendhilfe, sie betreuen Behinderte und Senioren oder kümmern sich um Familien in Not.

Ausgezeichnet wurden Adelheid Bäger aus Eisenberg, Ilse Böttinger aus Ruhla, Anita Diener aus Oßmannstedt, Helga Hammer aus Zeulenroda-Triebes, Egon Haupt aus Oberbösa, Christa Hinkeldein aus Erfurt und Waltraud Hippel aus Ilmenau. Mit der Thüringer Rose geehrt wurden auch Barbara Petsch aus Apolda, Helga Peter aus Worbis, Heide Schödl aus Sondershausen und Leonid Schkolnikow aus Ilmenau.

„Barmherzigkeit und Nächstenliebe sind nicht selbstverständlich und trotzdem vielen Menschen vertraut", erklärte Taubert. Viele Thüringer engagierten sich uneigennützig, „geben ab von ihrer Zeit, ihrem Geld, ihren Talenten, ohne auf Gegenleistung aus zu sein". Sie würden helfen, weil sie einen anderen Menschen in seiner Not und Bedürftigkeit sehen. Die Auszeichnung soll auch andere ermutigen, sich sozial zu engagieren.

Die seit 1993 vom Freistaat vergebene Ehrung nimmt Bezug auf das „Rosenwunder" Elisabeths. Der Sage nach soll sich Brot in ihrem Korb, das sie Armen geben wollte, bei einer Kontrolle in Rosen verwandelt haben.

dpa

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