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Tote Schweizerin: Weitere Höchststrafe für Doppelmörder von Mansfeld beantragt

Tote Schweizerin: Weitere Höchststrafe für Doppelmörder von Mansfeld beantragt

Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer 47 Jahre alten Schweizerin hat die Staatsanwaltschaft die Höchststrafe für einen bereits verurteilten Doppelmörder gefordert.

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Der bereits zur Höchststrafe verurteilte Doppelmörder Gabor Torsten S. (l.), am 26.8.2013 im Verhandlungssaal des Landgerichts Halle, neben seinem Verteidiger Stephan Bonell.

Quelle: dpa

Halle. Staatsanwalt Hendrik Weber plädierte am Montag vor dem Landgericht Halle auf eine Verurteilung wegen Mordes zu lebenslanger Haft mit Sicherungsverwahrung. Der Angeklagte habe die Frau 2007 aus der Schweiz nach Deutschland verschleppt, in einem Waldstück im Südharz missbraucht, vergewaltigt und getötet, um eine schwere Sexualstraftat zu verdecken.

Er habe sich des Opfers entledigen wollen, sagte der Staatsanwalt. Die Beweise und Indizien sprächen dafür. Der Angeklagte, der 2008 eine Rentnerin und einen Arzt umgebracht hat, sei ein notorischer Lügner.

Die Verteidigung hielt dies für abwägig und plädierte auf eine Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge - ohne ein konkretes Strafmaß zu nennen. Gegen Mittag wird das Urteil erwartet.

Der Angeklagte hatte gesagt, er habe die Frau im Streit geschlagen und gestoßen. Eine Tötungsabsicht bestritt er. Die Frau sei unglücklich gefallen, habe sich das Genick gebrochen und sei sofort tot gewesen. Zuvor hatte der Schwerverbrecher den Ermittlern erzählt, die Frau sei während einer gemeinsamen Fahrt im Streit aus dem Auto gefallen.

Der Angeklagte hatte 2008 eine Rentnerin und einen Arzt aus Mansfeld im Südharz aus Habgier getötet. Dafür wurde er 2010 zu lebenslanger Haft mit Sicherungsverwahrung verurteilt. Dies ist die Höchststrafe in Deutschland. 2011 wurde die skelettierte Leiche der Schweizerin bei Mansfeld in einem Wald gefunden.

dpa

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