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Totes Baby von Schwarzenberg: Fast alle Frauen bei Gentest

Totes Baby von Schwarzenberg: Fast alle Frauen bei Gentest

Auf der Suche nach der Mutter des toten Babys von Schwarzenberg (Erzgebirge) ist der Massengentest fast abgeschlossen. Fast alle der 371 polizeilich geladenen Frauen haben ihre DNA abgegeben.

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Quelle: dpa

Zwickau/Schwarzenberg. Derzeit fehlten noch sechs Frauen, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Im Zuge der Ermittlungen seien bisher mehr als 600 Proben genommen worden, 249 wurden ausgewertet - ohne Ergebnis. Schon vor dem Massen-Aufruf waren DNA-Tests bei einigen Frauen gemacht worden.   

Laut Polizeisprecher sollen jetzt auch die letzten noch verbliebenen Frauen in Gesprächen bewegt werden, bei dem Test mitzumachen. Es werde damit gerechnet, dass die Auswertung bis Anfang Mai dauert. Ergäben sich dann noch immer keine Hinweise auf die Mutter, würde weitere rund 400 Frauen aus der Region zu einem Test gebeten.   

Ebenfalls ergebnislos blieben zehn Hinweise, die von den Ermittlern bei einer Befragung der Frauen während des Gentests gewonnen wurden. „Die Spuren haben sich verlaufen“, sagte der Polizeisprecher.

Das Baby - ein neugeborener Junge - war am 19. Januar in einem Kleidercontainer entdeckt worden, eingewickelt in Einkaufstüten - eine von einer Supermarktkette, die andere mit Weihnachtsmotiven bedruckt. Zudem wurden Teile der Nabelschnur gefunden. Die Obduktion ergab, dass das Kind nach der Geburt zumindest kurze Zeit lebte und dann erstickt wurde. Der kleine Junge, der von den Behörden den Namen Max erhielt, ist inzwischen beerdigt worden.

Die Bevölkerung war Ende Januar in einem Beitrag in „Kripo live“ des MDR-Fernsehens um Mithilfe gebeten worden. Danach waren etwa 50 Hinweise eingegangen. Einer davon hatte die Polizei zu einem weiteren toten Baby in Stollberg im Erzgebirge geführt.

dpa

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