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Trotz Dauerregens in Sachsen noch kein Hochwasser in Sicht

Lage in Niedersachsen dramatisch Trotz Dauerregens in Sachsen noch kein Hochwasser in Sicht

Trotz des Dauerregens sind die Wasserstände an den Flüssen in Sachsen nicht dramatisch gestiegen. In anderen Bundesländern ist die Lage dagegen schon dramatischer, beispielsweise in Niedersachsen und Thüringen.

Es regnet viel in diesen Tagen.
 

Quelle: dpa

Dresden.  Trotz des Dauerregens sind die Wasserstände an den Flüssen in Sachsen nicht dramatisch gestiegen. Einige Flüsse wie etwa die Nebengewässer der Oberen Elbe führten am Dienstagmorgen zwar mehr Wasser als üblich, wie das Umweltministerium auf seiner Internetseite mitteilte. Eine akute Bedrohung blieb bislang aber aus. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes soll der Starkregen am Mittwoch weitergehen. Die Gefahr vor Hochwasser steigt damit laut Experten.

In anderen Bundesländern ist die Lage dagegen schon dramatischer, beispielsweise in Niedersachsen und Thüringen: Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll, Bäche traten über die Ufer. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk mussten dort am Dienstag Straßen sperren, Gebäude leerpumpen und Sandsäcke einsetzen. Besonders stark betroffen waren die Region Hannover und die Landstriche unmittelbar südlich davon.

„Alfred“ verlagert sich nach Norden

Grund für den Dauerregen ist das Tief „Alfred“, das sich langsam von Südpolen nach Norden verlagert. Im Süden Niedersachsens und im Norden Thüringens seien innerhalb von 24 Stunden zwischen 50 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, punktuell sogar 100 Liter pro Quadratmeter, erklärte der Deutsche Wetterdienst. „Das ist mehr als die übliche monatliche Niederschlagsmenge, und es wird noch einiges dazu kommen, sagte DWD-Meteorologe Thore Hansen.

Trotz des Dauerregens sind die Wasserstände an den Flüssen in Sachsen nicht dramatisch gestiegen. In anderen Bundesländern ist die Lage dagegen schon dramatischer, beispielsweise in Niedersachsen und Thüringen.

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In Springe bei Hannover trat ein Bach über die Ufer - „da laufen reihenweise die Keller voll“, sagte Feuerwehrsprecher Stefan Quentin. 120 Feuerwehrleute und das Technische Hilfswerk waren über Stunden im Einsatz. Immer wieder mussten sie Keller auspumpen, weil das Wasser gleich wieder nachdrückte. „Mit Sandsäcken werden an dem Bach jetzt Dämme errichtet.“

In Hildesheim liefen in mehreren Stadtteilen Keller voll, Straßen waren nicht mehr passierbar. In einem Reitverein mussten Helfer die Pferde in Sicherheit vor den Wassermassen bringen.

In Sachsen-Anhalt stiegen wegen des Dauerregens die Wasserstände einiger Flüsse stark an. Für die Holtemme im Harz gilt an einem Pegel bereits die höchste Alarmstufe 4, wie die Hochwasservorhersagezentrale mitteilte. Demnach sind Flächen entlang des Gewässers bereits überflutet. Auch an anderen Flüssen im Harz rechnen die Experten mit steigenden Wasserständen. An größeren Flüssen wie Elbe und Saale herrschte zunächst keine Hochwassergefahr.

Für weite Teile Thüringens sprach der DWD am Dienstagvormittag die höchste Unwetterwarnstufe aus. Bis Mittwochabend bestehe die Gefahr von extrem ergiebigem Dauerregen der Stufe vier. Infolgedessen könne es an Bächen und kleineren Flüssen zu Hochwassern und Überflutungen von Straßen kommen. Auch Erdrutsche könnten auftreten. Am Dienstagmorgen hatte Dauerregen im Kyffhäuserkreis mehrere Straßen unter Wasser gesetzt.

Dauerregen machte auch der Berliner U-Bahn Probleme: Zwei Linien konnten am Dienstagmorgen streckenweise nicht fahren.

Von LVZ

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