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Trotz Hitze und Fußball: 17.000 Besucher kommen zur 12. Museums-Sommernacht in Dresden

Trotz Hitze und Fußball: 17.000 Besucher kommen zur 12. Museums-Sommernacht in Dresden

17.000 Besucher zog es am Samstagabend trotz Rekord-Hitze und dem WM-Fußballspiel der National-Elf um den 3. Platz zur 12. Museums-Sommernacht. 51 Dresdner Museen präsentierten ein Programm mit über 250 Veranstaltungspunkten und hatten bis 1 Uhr nachts geöffnet.

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Eine Trommelperformance der Gruppe "Blechlawine" sorgte außerhalb des Albertinums für Unterhaltung.

Quelle: Dominik Brüggemann

Dresden. Besucherschlangen bildeten sich zu Stoßzeiten vor der neu eröffneten Türckischen Cammer im Residenzschloss sowie an der Gläsernen Manufaktur. Ein weiterer Publikumsmagnet war das wieder eröffnete Albertinum. Mit den Besucherzahlen zufrieden war Martin Chidiac, Projektleiter im Amt für Kultur und Denkmalschutz: „Im Vergleich zum Vorjahr sind weniger Besucher gekommen. Wegen der Fußball-WM und der Sommerferien war dies aber zu erwarten", erklärte Chidiac am Sonntag gegenüber DNN-Online.

Ähnlich wie im Tropenhaus des Botanischen Gartens sorgten Temperaturen weit über 30 Grad in Dresden für eine schweißtreibende 12. Museumsnacht. Einige klimatisierte Ausstellungsräume boten daher eine erfreuliche Abkühlung. Besonders erfrischend für die Besucher und Mitarbeiter war die Festung Dresden. Christa Siegert bemalte in den Kasematten Meissner Porzellan: „In dieser Festung wurde das Porzellan 1708 von Johann Friedrich Böttger und Walther von Tschirnhaus erfunden." Kostümierte Führer erzählten dem zahlreichen Publikum in Rundgängen Details über die Geschichte der Festung.Besonders viele Besucher wollten die Gläserne Manufaktur von innen sehen. Alle fünf Minuten startete ein Rundgang durch das Werk. Trotzdem bildete sich eine lange Schlange vor dem Einlass der Autoschmiede. Warten konnten die Gäste auf den weitläufigen Grünflächen des Werksgeländes. Liegestühle, Musik und kalte Getränke luden zum Entspannen auf den Wiesen ein. Esther Berlin nutzte das Angebot und schaute sich die Manufaktur von außen an. „Ich komme nicht aus Dresden und erkunde heute Abend die Dresdner Museumslandschaft."Eine Warteschlange formierte sich auch im Treppenhaus vor der Türckischen Cammer im Residenzschloss. Sehr viele Besucher wollten die Prunkstücke der orientalischen Sammlung begutachten und mussten eine Pause in der Warteschlange in Kauf nehmen. Nach Mitternacht war der Zugang jedoch problemlos möglich. Das Losglück entschied hingegen über den Zugang zum Historischen Grünen Gewölbe im Residenzschloss. 200 mal zwei Eintrittskarten wurden für die prachtvollen Räume verlost.

Vor dem Verkehrsmuseum wartete Siegfried Kühne mit seiner selbstgebauten Dampfmaschine auf jüngere Gäste der Museumsnacht. „Eineinhalb Jahre habe ich durchgehend an dieser Dampfmaschine und dem Anhänger gebaut. Allein sieben Wochen davon am Reißbrett!" erklärte der Modellliebhaber den Bau der Maschine. Die Kinder ließen sich gerne von der Maschine über den Museumshof fahren.In der Galerie Alte Meister im Zwinger konnten das Publikum nicht nur Gemälde betrachten. Musiker des Streicherensembles Con moto spielten italiensche, französische und niederländische Werke vor den jeweils passenden Bildern und sorgten für eine musikalische Umrahmung.

Dominik Brüggemann

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