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Über 200 NPD-Anhänger demonstrieren in Zwenkau – Glocken läuten zum Protest

Rechter Aufmarsch Über 200 NPD-Anhänger demonstrieren in Zwenkau – Glocken läuten zum Protest

In Zwenkau haben sich am Dienstag über 200 Anhänger der rechtsextremen NPD in der Innenstadt versammelt. Abgesichert wurde die Veranstaltung durch ein großes Polizeiaufgebot. Zwei Demonstrationen stellten sich den Rechten in den Weg. Die Glocken der St.-Laurentius-Kirche läuteten über 45 Minuten zum Protest.

Über 200 Menschen schlossen sich am Dienstagabend in Zwenkau der rechtsextremen NPD an.

Quelle: André Kempner

Leipzig/Zwenkau. Über 200 Anhänger der rechtsextremen NPD versammelten sich am Dienstagabend in Zwenkau bei Leipzig. Zwei Gegendemonstrationen mit etwa knapp 150 Teilnehmern stellten sich den Rechten in den Weg. Am Rande der Kundgebungen blieb es friedlich. Die rechte Kundgebung wurde beharrlich vom Glockengeläut der St.-Laurentius-Kirche überschallt.

Augenzeugen berichteten am Abend davon, dass die kleine Stadt vor den Toren Leipzigs seit der Wende kein so großes Polizeiaufgebot mehr gesehen hätte. Der Geithainer Stadt- und Kreisrat Manuel Tripp (NPD) hatte für 18.30 Uhr eine Kundgebung in Zwenkau angemeldet, weit über 200 Anhänger schlossen sich dem rechten Aufmarsch an.

Über 200 Anhänger der rechtsextremen NPD sind am Dienstagabend in Zwenkau auf die Straße gegangen. Zwei Gegendemonstrationen stellten sich ihnen entgegen. (Bilder: André Kempner)

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Gleich neben der NPD, nur getrennt durch Polizeikräfte, fanden sich etwa 35 Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum ein. Eine weitere Gegenveranstaltung des bürgerlichen Lagers begann bereits 18 Uhr mit einer Andacht in der nahen Kirche. Nach einer halben Stunde protestierten die reichlich 100 Menschen – darunter auch Zwenkaus Bürgermeister Holger Schulz und die beiden Pfarrer – mit Gebeten gegen den Aufzug. Im Rahmen der Proteste gegen Rechts läuteten die Glocken der St.-Laurentius-Kirche ohne Unterbrechung für knapp 45 Minuten.

Die Veranstaltung der NPD – ursprünglich bis 21 Uhr angesetzt – endete bereits 19.15 Uhr. Im Anschluss eskortierte die Polizei die Rechten vom Veranstaltungsort weg. Um Konfrontationen zu vermeiden, mussten die Gegendemonstranten zunächst weiter vor Ort verharren.

lvz

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