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Untersuchung: Sachsen für Jugendliche lebenswert - Linke kritisieren Studie

Untersuchung: Sachsen für Jugendliche lebenswert - Linke kritisieren Studie

Die meisten jungen Menschen im Freistaat halten Sachsen für lebenswert. Laut einer von der Staatskanzlei in Auftrag gegebenen, am Montag in Dresden veröffentlichten Studie würden 61 Prozent der 15- bis 25-Jährigen es als künftigen Lebensmittelpunkt wählen.

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Die meisten jungen Menschen im Freistaat halten Sachsen für lebenswert.

Quelle: dpa

Dresden. Ein Drittel der Befragten würde in ein anderes Bundesland oder ins Ausland ziehen. Defizite sehen sie vor allem bei den Freizeitangeboten und Perspektiven in Ausbildung und Beruf.

83 Prozent bewerteten ihre eigene Situation positiv, fast ein Viertel hat dagegen Sorgen. Bei den Lebenszielen stehen Familie und Partnerschaft nach einem sicheren Arbeitsplatz ganz oben auf der Agenda, viele der Befragten halten einen Aufenthalt im Ausland für wichtig. Für die Studie wurden Mitte Juli 1000 junge Sachsen zwischen 15 und 25 Jahren vom Hamburger Meinungsforschungsinstitut GMS telefonisch befragt.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) führt die positive Entwicklung auf exzellente Bedingungen an Universitäten und Hochschulen sowie die sehr gute Ausbildungsplatzsituation zurück, wie er MDR 1 Radio Sachsen und MDR Sachsenspiegel sagte. Zudem seien in Leitungspositionen in vielen Unternehmen neu zu besetzen, und im öffentlichen Dienst eröffne der anstehende Generationswechsel Chancen.

Die Linksfraktion im Landtag kritisierte die Studie als „viel zu allgemein für konkrete Politik“ und forderte ein jugendpolitisches Konzept, das den unterschiedlichen Bedürfnissen junger Menschen gerecht werde. Fragen wie die Lage arbeitsloser Jugendlicher oder Schüler ohne Schulabschluss, Armut bei Kindern und Jugendlichen oder Bildungschancen seien überhaupt nicht betrachtet worden. „Das Geld für die Befragung hätte sich die Staatskanzlei sparen und stattdessen in eine eigenständige Landjugendstudie investieren können.“

dpa

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