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Untersuchungsausschuss beschäftigt sich erneut mit Müllskandal in Sachsen

Untersuchungsausschuss beschäftigt sich erneut mit Müllskandal in Sachsen

Müll aus Italien kommt demnächst im Dresdner Landtags-Untersuchungsausschuss „auf den Tisch“. Grüne, Linke und SPD reichten am Montag zwei neue Beweisanträge ein, teilte Grünen-Abgeordneter Johannes Lichdi mit.

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Die Mülldeponie Cröbern.

Quelle: André Kempner

Dresden. Die Initiative dazu ging von seiner Fraktion aus. Neben dem laut Lichdi illegalen Müll aus Italien auf der Deponie in Cröbern (Landkreis Leipzig) solle die Abfallbehandlungsanlage in Pohritzsch (Nordsachsen) genauer unter die Lupe genommen werden.   

Lichdi sieht kriminelle Machenschaften und mangelnde Kontrolle von den Behörden, denen der Ausschuss nachgehen soll. Als Zeugen müssten Vertreter von Landratsämtern, Landesdirektion und Umweltministerium sowie Gesellschafter von Abfallunternehmen vernommen werden, so Lichdi in einer Erklärung. Im Fall Pohritzsch sprach der Abgeordnete von Tausenden Tonnen hochgiftigen Materials auf verschiedenen Deponien. Beim Müll aus dem italienischen Neapel seien die zulässigen Grenzwerte bei Arsen, Chlorid, Selen, Dioxinen und Furanen überschritten gewesen.   

Anfang März hatte es wegen mutmaßlich illegaler Machenschaften in der Abfallbehandlungsanlage in Pohritzsch (Kreis Nordsachsen) eine  länderübergreifende Razzia gegeben. Durchsucht wurden 13 Objekte - Firmenräume, Deponien sowie Wohnungen - in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Razzia stand im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen die beiden Geschäftsführer der Pohritzscher Firma.   

Sie werden verdächtigt, tonnenweise giftige Abfälle nicht korrekt behandelt und falsch deklariert auf Deponien in Mitteldeutschland geschafft zu haben. Gegen die Müllmanager wird schon seit Februar vergangenen Jahres wegen des unerlaubten Betreibens von Anlagen ermittelt. In der Anlage in Pohritzsch wurde Industriemüll aus ganz Deutschland angenommen: Schlacken, Schlämme, Filterstäube, Farben, Lacke, Kesselstaub.

dpa

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