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Ursache des Hubschrauberabsturzes bei Schleiz noch unklar

Ursache des Hubschrauberabsturzes bei Schleiz noch unklar

Nach dem Hubschrauberabsturz mit vier Toten in der Nähe von Schleiz kommt sowohl technisches als auch menschliches Versagen als Unglücksursache infrage. Wie Staatsanwalt Jens Wörmann am Dienstag sagte, hatte der 49 Jahre alte Pilot offensichtlich keine große Flugerfahrung.

Schleiz. Zudem handle es sich bei der Maschine vom Typ Fairchild-Hiller FH 1100 um ein älteres Modell, das von 1966 bis 1973 gebaut wurde. Der dunkelgrüne Hubschrauber war am Sonntag bei einem privaten Rundflug am Rande eines Waldes abgestürzt und völlig zerstört worden. Für die vier Insassen im Alter von 22 bis 50 Jahren kam jede Hilfe zu spät.

Laut Wörmann war es der dritte Rundflug des Piloten an jenem Tag. Die beiden vorangegangenen Flüge seien ohne Probleme verlaufen. Augenzeugen hätten berichtet, dass sich vor dem Unglück der Rotor plötzlich langsamer gedreht habe als zuvor. Danach sei das Heck hin und her getrudelt und die Maschine wie ein Stein vom Himmel gefallen. Der Hubschrauber zerschellte am Boden, ging aber nicht in Flammen auf.

Am Dienstag begann den Angaben nach die Obduktion der Leichen an der Rechtsmedizin in Jena. Davon erhoffen sich die Ermittler genaue Erkenntnisse, ob der Pilot unter Einfluss von Alkohol oder Drogen stand oder gesundheitliche Probleme hatte. Zudem werden die Wrackteile der mindestens 37 Jahre alten Maschine von Gutachtern analysiert. „Das kann mehrere Wochen dauern“, sagte Polizeisprecherin Cindy Prochnow. Standort des Hubschraubers war Moßbach, das etwa zehn Kilometer nördlich der Unglücksstelle liegt.

dpa

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