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Verband: Erzieherberuf in Sachsen nicht attraktiv - geringe Bezahlung ist größte Hürde

Verband: Erzieherberuf in Sachsen nicht attraktiv - geringe Bezahlung ist größte Hürde

Sachsens Wohlfahrtsverbände und die Erzieher-Gewerkschaft GEW halten noch größere Anstrengungen zur Verbesserung der Kinderbetreuung für notwendig. „Wir müssen Quantität und Qualität verbinden“, erklärte der Vorsitzende der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände, Rüdiger Unger, am Dienstag in Dresden.

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Sachsens Wohlfahrtsverbände und die Erzieher-Gewerkschaft GEW halten noch größere Anstrengungen zur Verbesserung der Kinderbetreuung für notwendig.

Quelle: dpa

Dresden. Er verwies wie die GEW darauf, dass nur noch ein Jahr Zeit bleibe, bis es ein verbrieftes Recht auf einen Krippenplatz für Kinder ab deren ersten Geburtstag gibt.

Neben den Bau-Investitionen sei die Suche nach Fachkräften zur Betreuung die größte Herausforderung, so Unger. Er verlangte daher auch mehr Wertschätzung für die Mitarbeiter. Ein erster Schritt könne die Anerkennung der Zeiten für die Vor- und Nachbereitung der Kinderbetreuung sein, wie sie in Sachsen-Anhalt von der dortigen Regierung geplant ist. Die relativ geringe Bezahlung und die hohe Teilzeitquote mache den Erzieherberuf in Sachsen nicht attraktiv genug.

GEW-Vizechef Lutz Stephan schlug in die gleiche Kerbe: „Für Krippen und Kitas braucht es nicht nur Häuser, sondern auch Fachkräfte.“ Zudem verwies er auf die schon lange im Raum stehenden Forderungen, für die etliche Verbände mit der Kampagne „Weil Kinder Zeit brauchen“ wirbt. Dazu gehört unter anderem der Ruf nach einer Verbesserung des sogenannten Personalschlüssels. Derzeit betreut in den Krippen eine Erzieherin sechs Kinder - wünschenswert sei ein Verhältnis von eins zu vier. Die Vor- und Nachbereitungszeiten sollen zu 20 Prozent als Arbeitszeit anerkannt werden.

dpa

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