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Verbrannte Frau von Crimmitschau - Verdächtiger bestreitet Tötungsabsicht

Verbrannte Frau von Crimmitschau - Verdächtiger bestreitet Tötungsabsicht

Im Fall der verbrannten Frau von Crimmitschau (Kreis Zwickau) hat der 26 Jahre alte Tatverdächtige eine Tötungsabsicht bestritten. „Er hat zwar die Verantwortung für deren Tod übernommen.

Zwickau. Dennoch war es zum großen Teil eine Verkettung unglücklicher Umstände“, sagte sein Zwickauer Anwalt Michael Windisch am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

Laut Staatsanwaltschaft hat der Mann ausgesagt, die 23-Jährige am Morgen des 12. Februar in Zwickau getroffen zu haben. Bei Handgreiflichkeiten sei diese auf den Hinterkopf gefallen und gestorben. Der Verdächtige hatte die Tat zunächst bestritten, sie Ende vergangener Woche dann doch eingeräumt.  

Der Tatverdächtige sagte aus, er habe die junge Frau flüchtig gekannt und sei einmal mit ihr intim gewesen. Als sie an jenem Morgen aus einer Zwickauer Diskothek kam, sei er mit dem Auto unterwegs gewesen und habe angehalten, um mit ihr zu reden. Das Gespräch sei entgegen seinen Erwartungen eskaliert und in eine „Schubserei“ übergegangen. Dabei sei die Frau unglücklich gestürzt. Er habe sich vergeblich bemüht zu helfen.

Aus Angst vor Entdeckung will der 26-Jährige die Leiche zunächst mit in die Wohnung genommen und Stunden später in das Waldstück im Crimmitschauer Ortsteil Lauenhain gebracht haben,  wo er sie mit Benzin übergoss und anzündete. Laut Staatsanwaltschaft werden die Aussagen des Beschuldigten derzeit überprüft. Der Mordverdacht bestehe weiter, hieß es.

Eine Autofahrerin hatte nachts in einem Wäldchen im Crimmitschauer Ortsteil Lauenhain einen Feuerschein entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden dann die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Nach Polizeiangaben starb die Frau an Einwirkung „stumpfer Gewalt“.

Die Ermittler fassten den mutmaßlichen Täter aufgrund von DNA-Spuren am Opfer. In dessen Wohnung wurden zudem Blut und Sachen der Toten gefunden. Der Verdächtige ist wegen Diebstählen und Brandstiftung vorbestraft.

dpa

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