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Versteckt im Wald: Riesiger Lenin-Kopf wird nicht für Dauerausstellung ausgegraben

Versteckt im Wald: Riesiger Lenin-Kopf wird nicht für Dauerausstellung ausgegraben

Der riesige Kopf des seit 1991 vergrabenen Berliner Lenin-Denkmals bleibt im Boden. Er sollte eigentlich Kernstück der Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ in der Zitadelle Spandau werden.

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Abrissarbeiten am ehemaligen Lenindenkmal in Berlin neben dem Kopf des Monuments (Archivfoto vom 13.11.1991).

Quelle: dpa

Berlin. Das Land Berlin habe diesem Plan nun einen Riegel vorgeschoben, berichtet die „Berliner Zeitung“.

„Wir sehen es sehr kritisch, nur den Kopf auszugraben. Man weiß nicht, an welcher Stelle er liegt“, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstagabend auf Anfrage. Es gebe im Moment keinen finanziellen Spielraum dafür, das ganze Denkmal auszugraben.

Der fast 20 Meter hohe Riesen-Lenin aus Granit war Ende 1991 in einer wochenlangen Aktion abgetragen und in mehr als 100 Einzelteilen in der Nähe des Müggelsees im Wald vergraben worden. Bekannt ist der Kopf auch aus dem Film „Good Bye, Lenin“. Als mögliche neue Heimstätte des Denkmals war Mitte der 90er Jahre das Deutsche Historische Museum Berlin im Gespräch. Das Denkmal hatte seit 1970 auf dem heutigen Platz der Vereinten Nationen (damals Leninplatz) gestanden.

„Ich bin bitter enttäuscht, dass wir erst jetzt von dieser Entscheidung erfahren und dieses zentrale Objekt nicht zeigen dürfen“, sagte Andrea Theissen, Leiterin des Spandauer Kunstamtes, der „Berliner Zeitung.“ In der Ausstellung in Spandau sollen nach früheren Angaben 150 Büsten und Statuen zu sehen sein, die seit dem 18. Jahrhundert entstanden; etwa aus dem Kaiserreich und aus der NS-Zeit. Sie sollte ursprünglich schon 2013 eröffnet werden, später war von Juni 2014 die Rede - und von Kosten in Höhe von 14 Millionen Euro. Wann die Schau nun fertig wird, konnte die Sprecherin der Senatsverwaltung nicht sagen.

dpa

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