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Vierköpfige Gruppe gesteht Brandanschlag auf Asylheim im Erzgebirge

Am zweiten Weihnachtsfeiertag Vierköpfige Gruppe gesteht Brandanschlag auf Asylheim im Erzgebirge

Ein noch unbewohntes Flüchtlingsheim im erzgebirgischen Schlettau war am zweiten Weihnachtsfeiertag in Flammen aufgegangen. Mehrere Brandsätze waren auf das Gebäude geworfen worden. Acht Monate nach der Tat haben vier Verdächtige die Tat jetzt gestanden.

Die vier Geständigen werden jetzt angeklagt wegen schwerer Brandstiftung und wegen des Herstellens und Führens von verbotenen Waffen. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Für den Brandanschlag auf ein noch nicht genutztes Flüchtlingsheim in Schlettau (Erzgebirge) an Weihnachten ist offenbar eine vierköpfige Gruppe aus der Gegend verantwortlich. Zwei Männer im Alter von 30 und 31 Jahren sowie zwei 29 und 36 Jahre alte Frauen hätten die Tat gestanden, teilte das Operative Abwehrzentrum Sachsen (OAZ) am Mittwoch in Leipzig mit. Bereits im April waren die Wohnungen der Verdächtigen in der Region Annaberg-Buchholz durchsucht worden.

In den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtsfeiertages 2015 waren mehrere Brandsätze auf ein Gebäude im Schlettauer Ortsteil Dörfel geworfen worden, in das demnächst Flüchtlinge einziehen sollten. Zwei Wachmänner entdeckten die Molotow-Cocktails und konnten das Feuer löschen. Der Polizei zufolge belief sich der entstandene Schaden trotz der schnellen Reaktion der Sicherheitsleute auf 11.500 Euro.

Bei den Hausdurchsuchungen im April waren diverse Beweismittel sichergestellt worden, darunter Mobiltelefone und Computer. Das mutmaßliche Tatfahrzeug wurde beschlagnahmt. Die Akten wurden nun an die Staatsanwaltschaft übergeben. Die Geständigen müssen laut Polizei mit einer baldigen Anklage wegen schwerer Brandstiftung und wegen des Herstellens und Führens von verbotenen Waffen rechnen.

LVZ

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