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Völkerschlacht und Wagner-Jahr: Sachsens Tourismusbranche steuert auf neuen Rekord zu

Völkerschlacht und Wagner-Jahr: Sachsens Tourismusbranche steuert auf neuen Rekord zu

Dresden.Trotz des kalten Frühlings, des zeitweise durchwachsenen Sommerwetters und des Hochwassers im Juni erwartet die Tourismusbranche im Sachsen dieses Jahr einen Gästerekord.

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Rund 35.000 Besucher strömtenzur Nachstellung der Völkerschlacht bei Leipzig. Viele beschwerten sich anschließend über die schlechte Sicht auf das Kampfgeschehen.

Quelle: André Kempner

„Bis zum Jahresende rechnen wir mit einem leichten Plus über dem Vorjahr“, sagte die Sprecherin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS), Ines Nebelung, am Freitag.

2012 war demnach mit gut sieben Millionen Gästen und mehr als 18,3 Millionen Übernachtungen das bisher beste Jahr für die Branche im Freistaat. Gezählt werden jeweils Gäste und Übernachtungen in gewerblichen Unterkünften mit mehr als zehn Betten.

Für 2013 liege derzeit nur die Statistik bis September vor, hieß es. Diese weise rund 5,3 Millionen Gästeankünfte und rund 13,9 Millionen Übernachtungen aus. Insbesondere die beiden Großstädte Leipzig und Dresden sorgten für einen regelrechten Boom, hieß es. Neben verschiedenen Kongressen haben das Richard-Wagner-Jahr und das Völkerschlacht-Jubiläum den sächsischen Beherbergungsbetrieben zahlreiche auswärtige Gäste beschert.

Die vom Elbehochwasser besonders betroffene Sächsische Schweiz sowie das Elbland rund um Meißen mussten bis Spätsommer hingegen Rückgänge von 11,6 Prozent beziehungsweise knapp 4 Prozent bei den Übernachtungen im Vorjahresvergleich verkraften. Trotz der Marketingkampagnen der TMGS nach der Flut mit 2,7 Millionen Druckauflage und 4,5 Millionen Online-Zugriffen würden diese beiden Regionen die Verluste aus den Flutwochen bis Jahresende nicht ausgleichen können, hieß es.

Eine endgültige Bilanz des Jahres 2013 könne erst Ende Februar gezogen werden, sagte Nebelung. Dann lägen auch die Zahlen aus dem Weihnachtsgeschäft und von Silvester vor.

dpa

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