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Wegen Pegida: Max-Planck-Gesellschaft in Sorge um internationale Mitarbeiter in Sachsen

Wegen Pegida: Max-Planck-Gesellschaft in Sorge um internationale Mitarbeiter in Sachsen

Die Max-Planck-Gesellschaft, einer von Deutschlands rennomiertesten Forschungsverbünden, sorgt sich um das Wohl ihres ausländischen Personals in Dresden und Leipzig.

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Das Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig genießt weltweites Renommee. Wegen der Legida-Demonstrationen fürchtet mancher der dort arbeitenden internationalen Wissenschaftler um seine Sicherheit in der Stadt. (Archivbild)

Quelle: Wolfgang Zeyen

Dresden. Hintergrund sind die Demonstrationen der islamkritischen Pegida-Bewegung. Die jeweils drei Max-Planck-Institute in beiden Städten sind international ausgerichtet. So arbeiten etwa am Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden 170 Wissenschaftler aus 29 Ländern.

„Wenn Mitarbeiter sich angesichts der Entwicklung in Dresden und Leipzig gehemmt in der Stadt bewegen oder gar Angst haben, dann ist das eine fatale Situation. Diese Sorgen höre ich in letzter Zeit leider häufiger“, erklärte Max-Planck-Präsident Martin Stratmann am Donnerstag bei einem Gespräch mit dem sächsischen Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU).

„Wir treten jenen entschlossen entgegen, die gegen Ausländer Stimmung machen und hetzen. Damit Dresden, damit Sachsen sich weiter gut entwickeln kann, braucht es Austausch, ein Klima der Offenheit und Toleranz“, sagte Ministerpräsident Tillich laut einer Mitteilung der Staatskanzlei. Sachsen sei ein hervorragender Wissenschaftsstandort - auch und gerade, weil hier Menschen aus allen Teilen der Welt ihre Erfahrungen und ihr Können einbringen. „Diese positive Entwicklung darf nicht gefährdet werden. Sachsen stand und steht für Weltoffenheit. Internationalität und Zuwanderung bereichern unsere Heimat.“

lvz

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