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Weißer Hirsch vermutlich mit Armbrust geschossen - Belohnung ausgesetzt

Weißer Hirsch vermutlich mit Armbrust geschossen - Belohnung ausgesetzt

Der im Wildgehege Moritzburg bei Dresden von Unbekannten getötete und enthauptete weiße Hirsch ist vermutlich mit einer Armbrust geschossen worden. Zudem war er womöglich noch nicht tot, als ihm der Kopf abgetrennt wurde.

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Dieser weiße Hirsch (undatierte Aufnahme) ist im Wildgehege Moritzburg getötet worden.

Quelle: SMUL

Dresden. Bei der Untersuchung des Kadavers des seltenen Tieres sei eine Schusswunde entdeckt worden, aber kein Projektil, sagte der Sprecher der Dresdner Polizeidirektion, Thomas Geithner, am Freitag. „Wir gehen davon aus, dass die Täter eine Art Armbrust verwendet und den Bolzen später wieder entfernt haben.“

Die Schusswunde sei erst entdeckt worden, nachdem Experten das Fell des Hirschs entfernt hatten, sagte Geithner. Der Schuss habe die Lunge des Tieres verletzt, sei aber wohl nicht tödlich gewesen. Vermutlich wurde dem Hirsch der Kopf bei lebendigem Leibe abgetrennt. „Es spricht viel dafür, dass es so war“, sagte Geithner. Die Tierschutzorganisation PETA setzte unterdessen eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen.

Der Kadaver des weißen Hirschs war am Neujahrsmorgen entdeckt worden. Vom Kopf mit dem 22 Enden-Geweih fehlt nach wie vor jede Spur. Nach Polizeierkenntnissen wurde der Kopf mit einem Fahrzeug abtransportiert. Der oder die Täter hatten sich gewaltsam Zugang zu dem Tiergehege verschafft. Die Ermittlungen am Tatort seien inzwischen abgeschlossen, sagte Geithner.

Von der Belohnung der Tierschützer zeigte sich der Polizeisprecher erfreut: „Das kann bei unseren Ermittlungen nur helfen“. Bisher seien lediglich zwei Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, eine „heiße Spur“ sei nicht darunter gewesen. Die Behörden vermuten, dass Trophäenjäger am Werk waren.

„Diese brutale Tat muss in jedem Fall geahndet und der oder die Täter bestraft werden“, erklärte Judith Pein von PETA. Wegen der „Rohheit des Tatvorgangs“ forderte sie die nach Tierschutzgesetz mögliche Höchststrafe von drei Jahren Gefängnis.

dpa

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