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Weiter Abendandachten für in Afghanistan getöteten sächsischen Entwicklungshelfer

Weiter Abendandachten für in Afghanistan getöteten sächsischen Entwicklungshelfer

Meißen. Die abendlichen Andachten in Meißen für den in Afghanistan getöteten Entwicklungshelfer werden fortgesetzt. „Wir wollen weitermachen, bis Bruder Siegbert seine letzte Ruhestätte gefunden hat“, sagte der Meißner Superintendent Andreas Stempel am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

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ISAF-Soldaten vor den Leichen der deutschen Entwicklungshelfer.

Quelle: dpa

Täglich außer sonntags um 19.00 Uhr werde es in der St.-Afra-Kirche das gemeinsame Gebet geben, möglicherweise auch über den Tag der Beerdigung hinaus. „Das wäre im Sinne von Bruder Siegbert“, fügte Stempel hinzu.

Der zuletzt zweieinhalb Jahre in Afghanistan engagierte Christ lebte von 2001 bis zum Frühjahr 2009 in Meißen. Am 19. August war er gemeinsam mit einem anderen deutschen Entwicklungshelfer bei einer privaten Wanderung im Hochgebirge in der Provinz Parwan spurlos verschwunden. Seit der Vermisstmeldung hatten junge Pfadfinder, Bekannte und Freunde um Stempel in Meißen zur allabendlichen Andacht geladen.

Am Montag waren im Hochgebirge in der Provinz Parwan nördlich von Kabul die beiden Leichname entdeckt worden. Bundesregierung und afghanische Behörden gehen von einem Gewaltverbrechen aus. Wo der 69-Jährige im Anschluss an die Überführung nach Deutschland und eine gerichtsmedizinische Untersuchung bestattet werde, sei Angelegenheit der Christusträger Bruderschaft, sagte Superintendent Stempel.

Im Auftrag der im fränkischen Triefenstein ansässigen evangelischen Bruderschaft war der gebürtige Berliner 2001 nach Meißen gekommen. Er war in der Krankenhausseelsorge tätig, kümmerte sich um Senioren und gründete eine noch heute bestehende Pfadfindergruppe.

dpa

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