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Weniger Schäden trotz Flächenüberflutung in Ostsachsen

Weniger Schäden trotz Flächenüberflutung in Ostsachsen

Das jüngste Hochwasser in Ostsachsen hat nach ersten Erkenntnissen deutlich geringere Schäden verursacht als im August. Genaue Zahlen müssten erst ermittelt werden, sagte der Landrat des Kreises Görlitz, Bernd Lange (CDU), am Donnerstag.

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Quelle: dpa

Görlitz. So sei noch nicht abzuschätzen, welche Folgen die Überflutung von Feldern in der Landwirtschaft habe. „Es war eine Flächenüberschwemmung“, urteilte Lange. Er reagierte auch auf Kritik aus betroffenen Gemeinden, wonach der Katastrophenalarm für den nördlichen Teil des Kreises zu früh aufgehoben worden sei. „Wir sollten differenzierter entscheiden“, räumte er ein.

Anders als im August waren in dieser Woche nicht nur die Neiße sondern auch kleinere Flüsse wie der Schwarze und der Weiße Schöps über die Ufer getreten. In Boxberg, wo beide zusammenfließen, habe der Pegel am Donnerstag noch 4,55 Meter angezeigt. Nach Angaben des Umweltamtes übertraf das Hochwasser dort den bisherigen Höchststand von 4,48 Meter von 1981. Für das Braunkohlekraftwerk in Boxberg habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden, betonte der Landrat.

Aus der vollgelaufenen Talsperre Quitzdorf bei Niesky fließen nach wie vor bis zu 13 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in den Schwarzen Schöps. In der Geschichte des knapp 40 Jahre alten Staubeckens sei es das zweite Mal gewesen, dass der Notablauf bei Hochwasser in Betrieb ging. In Sagar an der Neiße sei ein Dammbruch auf 20 Metern Länge nicht zu verhindern gewesen, in Rothenburg habe der Wall gehalten. Dennoch sei dort eine Wohneinrichtung mit rund 200 Behinderten evakuiert worden, weil durch den dringend zu reparierenden Damm Wasser sickerte.

Beim Hochwasser Anfang August waren im Landkreis Görlitz Schäden in Höhe von rund 425 Millionen Euro entstanden. Einen Plan, mit welcher Priorität diese beseitigt werden sollen, muss der Landkreis bis zum 15. Oktober bei der Landesdirektion in Dresden einreichen. Für das jüngste Hochwasser soll ein weiterer Maßnahmeplan erarbeitet werden, kündigte Lange an.

dpa

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