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Wolf-Attacke in der Oberlausitz? Berliner Institut untersucht getöteten Hunde

Wolf-Attacke in der Oberlausitz? Berliner Institut untersucht getöteten Hunde

Rätselraten um einen toten Schäferhund- Mischling in Hoyerswerda: Bis zum Abschluss der Untersuchungen gibt es keine Gewissheit, ob das Tier tatsächlich einem Wolf zum Opfer fiel.

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In Sachsen gibt es wieder Wölfe. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Hoyerswerda. „Der Hund wird jetzt im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin seziert, um Aufschluss über die Umstände seines Todes zu bekommen“, sagte Ministeriumssprecher Frank Meyer am Montag in Dresden. Denkbar sei auch, dass der Hund von Artgenossen angegriffen wurde.

Zudem werde eine genetische Probe genommen, um den „Täter“ zu ermitteln. Konkret geht es um Haarbüschel, die man im Maul des toten Hundes fand - Spuren eines Kampfes zwischen den Tieren. Per DNA-Analyse dürfte sich relativ unproblematisch feststellen lassen, ob die Haare von einem Wolf oder einem anderen Hund stammen. Meyer rechnet damit, dass die Untersuchungen etwa zehn Tage dauern.

Der Hund war am Freitagabend auf dem Gelände einer Tierpension am Rande von Hoyerswerda attackiert worden, wenige Hundert Meter vom Wald entfernt. Das Terrain ist laut Besitzerin Cornelia Schreiber mit einem etwa 1,50 Meter hohen Zaun umgeben. Zur Sicherheit dürfe nun kein Hund mehr ohne Aufsicht ins Freie. Ohnehin würden die anderen Hunde der Pension momentan gar nicht nach draußen wollen. „Die haben Panik“, sagte Schreiber.

Sollte ein Wolf für den Angriff verantwortlich sein, könnte eine Regelung greifen, die trotz Schutzstatus möglich ist - die sogenannte Entnahme der Tiere. Im Klartext: Der Wolf kann geschossen oder eingefangen werden, wenn er zum „Problemwolf“ wird, sich Menschen aggressiv nähert oder seine natürliche Scheu verliert. Ein solcher Fall wurde in Sachsen bisher nur einmal erwogen. Ein Wolf hatte sich ein Huhn direkt aus einem Dorf geholt. Er wurde später aber nicht mehr gesichtet.

dpa

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