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Zahl der Referendare in Sachsen soll verdoppelt werden - Vorschlag findet Zustimmung

Zahl der Referendare in Sachsen soll verdoppelt werden - Vorschlag findet Zustimmung

Der Vorstoß des sächsischen Kultusministers Roland Wöller (CDU), mehr Stellen für Referendare zu schaffen, ist über Parteigrenzen hinweg auf Zustimmung gestoßen.

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Quelle: dpa

Dresden. Auch die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) bewertete das Vorhaben am Dienstag als „lange überfällig“. Wöller hatte zuvor angekündigt, er wolle die Zahl der jährlich eingestellten Referendare in Sachsen von bisher 650 auf 1300 verdoppeln.

Der Kultusminister geht damit auf Kollisionskurs zu Finanzminister Georg Unland (CDU). Der sieht mit Neueinstellungen die Ziele des Sparhaushalts und Personalabbaus gefährdet. Am Mittwoch sollte es dazu weitere Gespräche geben - begleitet von Protestaktionen des sächsischen Lehrerverbandes.

Die bildungspolitischen Sprecher von SPD, Linke, Grünen und FDP im Landtag begrüßten das öffentliche Bekenntnis des Ministers. Die SPD-Politikerin Eva-Maria Stange sagte laut Mitteilung: „Endlich scheinen die Fakten zum drohenden Lehrermangel nach fast zwei Jahren Auseinandersetzung auch beim Kultusminister angekommen zu sein.“ Wären CDU und FDP in den Haushaltsverhandlungen im letzten Herbst dem Vorschlag der SPD-Fraktion gefolgt, hätten bereits in diesem Jahr 500 Referendare zusätzlich eingestellt werden können, argumentierte sie.

Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Norbert Bläsner, erklärte, der Vorschlag Wöllers könne nur der Anfang einer Reihe von Maßnahmen sein, um den Lehrerbedarf in den kommenden Jahren zu decken. Zur Planung sei etwa eine verlässliche Lehrer-Bedarfsprognose nötig. Investitionen in Bildung könnten jedoch nur ohne neue Schulden finanziert werden. Die Grünen-Fraktion schlug vor, die Aufstockung der Referendarsstellen aus den erwarteten Steuermehreinnahmen für 2011 und 2012 zu decken.

dpa

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