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Zeichen für Weltoffenheit: Dresdner werben mit Konzert und Bürgerkonferenz für Dialog

Zeichen für Weltoffenheit: Dresdner werben mit Konzert und Bürgerkonferenz für Dialog

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Pegida-Demonstrationen haben Dresdner Bürger ein Zeichen für Weltoffenheit und Dialogbereitschaft gesetzt. Beim zweiten Open-Air-Konzert des Vereins „Dresden - Place to be!“ spielten am Samstagabend Bands aus der Elbestadt.

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Das Konzert von Dresden Place to be auf auf dem Theaterplatz.

Quelle: Dominik Brüggemann

Dresden. Auf einer Bürgerkonferenz hatte es zuvor Podiumsdiskussionen, Vorträge und offene Runden gegeben, bei denen Menschen unterschiedlicher Meinungen ins Gespräch kommen konnten.

„Der Tag war ein Erfolg“, sagte eine Vereinssprecherin. Insgesamt seien 5000 Besucher gezählt worden. Viele waren den Angaben zufolge besonders an lokalen Themen interessiert. „Aus dem gesamten Spektrum haben sich Dresdner Bürger an den Diskussionen beteiligt und das überwiegend in gegenseitigem Respekt“, berichtete die Sprecherin. Das Konzept, viele verschiedene Angebote für viele unterschiedliche Menschen zu machen, sei aufgegangen.

Mit der Bürgerkonferenz will der Verein zusammen mit weiteren Dresdner Organisationen eine Plattform für Diskussionen und einen Dialog gegen Politikverdrossenheit anbieten. Bei kühlem Frühlingswetter kamen am Abend zahlreiche Dresdner zu dem Konzert. Musiker aus elf Nationen spielten zum Ausklang der Bürgerkonferenz. Viele ihrer Zuhörer trugen bunte Schals mit der Aufschrift „Offen und bunt - Dresden für alle“.

Bereits im Januar hatte „Dresden - Place to be!“ ein Open-Air-Konzert für Weltoffenheit und Toleranz veranstaltet, bei dem zahlreiche Prominente wie etwa Herbert Grönemeyer auftraten. Der Verein wurde 2014 gegründet, um für ausländische Wissenschaftler und Fachleute, die aus beruflichen Gründen mit ihren Familien nach Dresden ziehen, Paten zu finden.

lvz

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