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Zu wenig Zeit für Patienten, karge Entlohnung – 1000 Therapeuten demonstrieren in Leipzig

Zu wenig Zeit für Patienten, karge Entlohnung – 1000 Therapeuten demonstrieren in Leipzig

Gut 1000 Physiotherapeuten, Logopäden, Podologen und Ergotherapeuten haben am Samstagnachmittag in Leipzig für eine angemessene Vergütung und weniger Bürokratie im Gesundheitssystem demonstriert.

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Die Vergütungssätze seien so gering, das Praxisinhaber ihren Therapeuten kaum mehr angemessene Löhne zahlen könnten, so der BvT.

Quelle: dpa

Leipzig. Aufgerufen zu der Demonstration anlässlich der Messe „Therapie Leipzig“ hatte der Bund vereinter Therapeuten e.V.. Punkt 14 Uhr setzte sich der Zug an der Nikolaikirche in Bewegung. Über Reichsstraße und Martin-Luther-Ring ging es schließlich zum Markt, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

„Die Vergütungssätze, die wir für unsere Leistung von den gesetzlichen Krankenkassen erhalten, reichen kaum zum wirtschaftlichen Überleben“, kritisierte Versammlungsleiterin Sandy Riedel-Baibus am Samstag. Ein kostendeckendes Arbeiten sei unter den gegenwärtigen Bedingungen fast nicht mehr möglich. Ihr Verband sieht die Politik bundesweit in der Pflicht. Weiterhin macht den Vertretern der Heilberufe eine überbordende Bürokratie zu schaffen. „Wir wollen mehr Zeit für unsere Patienten“, fordert Riedel-Baibus. „Alles, was wir an Papierkram leisten müssen, geht an den Menschen vorbei.“

Die Verbände, neben dem ausrichtenden BvT, auch der VDB-Physiotherapeuten, der BED und Logo Deutschland, setzen sich zudem für eine Angleichung der Bezahlung in Deutschland ein. „Derzeit sind die Sätze besonders in den östlichen Bundesländern sehr niedrig“, so die Leipziger Physiotherapeutin Riedel-Baibus. „Wir verlangen eine einheitliche Vergütung.“ Auf Verbandsebene forderten die Demonstranten ein Mitspracherecht im Rahmen des Gemeinsamen Bundesausschusses,

des höchsten Gremiums der Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen.

joka

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