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Zugausfälle und Verspätungen durch Lokführerstreik - Entspannung am Dienstag

Zugausfälle und Verspätungen durch Lokführerstreik - Entspannung am Dienstag

Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat am Montag auch in Sachsen viele Pendler getroffen. Züge kamen verspätet oder fielen ganz aus. Die Gewerkschaft GDL hatte die Lokführer der großen Regionalverkehrskonkurrenten der Deutschen Bahn zu einem 24-stündigen Ausstand aufgerufen.

Leipzig. Mit den Arbeitsniederlegungen sollen bundesweit einheitliche Standards für alle Lokführer durchgesetzt werden.

Am Dienstagmorgen 2.30 geht der Ausstand zu Ende. „Dienstag früh müsste dann alles wieder planmäßig fahren“, sagte ein GDL-Sprecher am Montagabend. Bei der Mitteldeutschen Regiobahn seien 50 Prozent der Züge nicht gefahren, sagte der stellvertretende GDL-Bezirksvorsitzende Klaus-Peter Schölzke. Es sei aber Schienenersatzverkehr eingerichtet worden. Bei der Vogtlandbahn fielen 80 Prozent der Züge aus. Vor allem Verbindungen zwischen Bayern und Sachsen waren Schölzke zufolge stark eingeschränkt. Auf den Strecken der Ostdeutschen Eisenbahn (Odeg) in Sachsen hingegen fuhren alle Züge. Führungskräfte übernahmen die Loks.   

„Bundesweit befinden sich mehr als 150 Lokführer aus 26 Unternehmen im Ausstand“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky in Leipzig. Am Morgen seien 90 Prozent der Züge betroffen gewesen. Die Gewerkschaft hatte die Lokführer der sechs Bahn-Wettbewerber Abellio, Arriva, Benex, Keolis, Veolia und Hessische Landesbahn und deren Tochterunternehmen zu einem 24-stündigen Ausstand aufgerufen.   

Bei der Deutschen Bahn wurde am Montag nicht gestreikt. Zu den laufenden Verhandlungen mit dem Konzern äußerte sich Weselsky zuversichtlich. Er rechne damit, dass es innerhalb der kommenden 14 Tage ein Ergebnis geben könne. Es sei bereits sehr gut, dass die Deutsche Bahn bereit sei, einen bundesweiten Rahmentarifvertrag zu unterschreiben. „Der Teufel liegt jedoch noch im Detail, denn in vielen Einzelheiten klemmt es noch.“

dpa

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