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Zweifamilienhauses steht in Staucha in Flammen - Löscheinsatz schwierig

Zweifamilienhauses steht in Staucha in Flammen - Löscheinsatz schwierig

Zu einem Dachstuhlbrand rückten am Mittwoch kurz vor 8.30 Uhr 21 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Staucha, Stauchitz, Seerhausen und Bloßwitz mit fünf Fahrzeugen sowie der Meißener Kreisbrandmeister Peter Wolf in die Bergstraße aus.

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Einen Dachstuhlbrand musste die Feuerwehr am Mittwoch in Staucha löschen. Die Flammen waren in der Wohndiele eines Zweifamilienhauses ausgebrochen. Menschen wurden nicht verletzt.

Quelle: Sven Bartsch

Staucha. Unterstützung erhielten sie auch von 13 Brandbekämpfern aus Oschatz, die mit zwei Fahrzeugen sowie ihrer Drehleiter vor Ort waren. Polizei und Rettungsdienst kamen ebenfalls zum Einsatz.

Das Feuer brach in der Wohndiele eines Zweifamilienhauses aus“, wie Einsatzleiter Heiko Findeisen von der Ortsfeuerwehr Stauchitz (Landkreis Meißen) informierte. Die Hausbewohner, ein Ehepaar sowie die Mutter und eine Tochter mit Kind, waren während dieser Zeit nicht in der Wohnung, wie Nachbarn berichteten. Wegen der starken Rauchentwicklung standen ständig acht Kameraden unter Atemschutz. „Um die verschiedenen Brandherde zu lokalisieren, wurde außerdem aus Meißen ein Kamerad mit Wärmebildkamera angefordert“, informierte Findeisen, der auch stellvertretender Gemeindewehrleiter ist.

Das Löschen des Feuers gestaltete sich äußerst schwierig, da sich der Brand bei starkem Wind schnell ausbreitete. Doch die Feuerwehrmänner hatten alles unter Kontrolle. „Schnellangriff, Wasserdruck – oberhalb der Leiter zündelt es“, gab plötzlich ein Kamerad das Kommando. Immer wieder schlugen die Flammen aus verschiedenen Stellen des Daches. Selbst der Schornstein brannte und musste deshalb abgerissen werden.

„Wir mussten auch die Dachhaut runter nehmen“, so Findeisen. Das erledigten die Kameraden dann von der Oschatzer Drehleiter aus. Der Stauchitzer Bürgermeister Peter Geißler (parteilos) verschaffte sich bereits zu Beginn des Einsatzes einen Überblick. „Die Nachbarn hatten die Feuerwehr gerufen, da niemand Zuhause war. Ich muss sagen, sie haben sehr gut reagiert“, lobte Geißler ihren schnellen Hilferuf.

Auch über die Unterstützung der Oschatzer Kameraden ist der Bürgermeister froh. „Es gibt keinerlei Probleme. Die Riesaer und Oschatzer Kameraden sind gegenseitig füreinander da. Kreisgrenzen spielen bei solchen Einsätzen keine Rolle.“ Gebraucht wurde die Oschatzer Drehleiter, weil die Riesaer laut Findeisen derzeit defekt ist.

Bis gegen 13 Uhr kämpften die Löschtrupps gegen das Feuer an. Dann rückten die Einsatzkräfte wieder in ihre Depots. Zurück blieben die Stauchaer Kameraden, um die Brandwache sicherzustellen. „Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe aufgenommen. Personen wurden nicht verletzt“, teilte die Polizeidirektion Oberes Elbtal-Osterzgebirge mit.

Heinz Großnick

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