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Anklage gegen drei brutale Schläger in Görlitz erhoben

Anklage gegen drei brutale Schläger in Görlitz erhoben

Knapp neun Monate nach einem brutalen Überfall in Görlitz hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen drei junge Männer erhoben. Den 21- bis 26-Jährigen werde schwere und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Behörde am Donnerstag in der Neißestadt mit.

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Quelle: André Kempner

Görlitz. Die beiden Lehrlinge und der Arbeitslose sollen im Oktober 2010 drei Männer in der Toilette einer Gaststätte überfallen und brutal verprügelt haben. Sie befinden sich seit dem 16. Dezember 2010 in Untersuchungshaft. Einen Prozesstermin steht noch nicht fest.

Bei einer Verurteilung drohen den beiden Älteren Freiheitsstrafen zwischen einem halben und zehn Jahren, so die Behörde. Beim Jüngsten komme auch eine Entscheidung nach Jugendstrafrecht in Betracht - und damit eine Haftstrafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren. Er war zur Tatzeit 20 Jahre alt. „Zwei der Angeklagten gehören der rechtsextremistischen Gruppierung der Boot Boys Görlitz an“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Till Neumann, der dpa.

Nach Ansicht der Ermittler gingen die drei Täter gezielt vor. Der damals noch 25-Jährige des Trios habe einem Opfer ein Bierglas ins Auge geschlagen und dann auch einen Mann traktiert, der dazwischen ging. Der zuerst Angegriffene ist heute auf einem Auge nahezu blind, er verlor seine Sehkraft zu fast 90 Prozent. Der Helfer musste mit einer Schnittwunde am Kopf behandelt werden. Ein dritter Mann wurde von den Komplizen des Schlägers festgehalten, der dem Opfer ins Gesicht trat. Sein Kiefer wurde dabei doppelt gebrochen.

Drei Wochen nach dem Überfall sollen die Angeklagten zudem einen jungen Mann vor dem Bahnhof in Görlitz mit Pfefferspray attackiert haben. Dank des beherzten Eingreifens eines Passanten kam das Opfer mit einer Platzwunde und Schmerzen in den Augen davon. Die Motive für die beiden Überfälle seien aber noch unklar.

dpa

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