Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Dresden droht in diesem Jahr kleinere Nazi-Demo am 12. Februar

Dresden droht in diesem Jahr kleinere Nazi-Demo am 12. Februar

Nach dem vorläufigen Scheitern der Rechtsextremen am 13. Februar in Dresden droht der Stadt nun schon am Vorabend ein Polizeieinsatz. Wie die Stadtverwaltung bestätigte, liegt dem Ordnungsamt eine Veranstaltungsanzeige aus dem rechten Spektrum für den Abend des 12. Februar vor.

Voriger Artikel
20 Vermummte überfallen Feier bei Gotha - Rechtsextremer Hintergrund vermutet
Nächster Artikel
Großbrand in Kirschauer Textilfabrik nach mehr als 24 Stunden gelöscht
Quelle: Martin Förster

Dresden. Darüber sei aber noch nicht entschieden worden. Eine Großdemo droht Dresden jedoch nicht: Nach Informationen von DNN-Online wird mit rund 50 Teilnehmern auf Seiten der Neonazis gerechnet.

Ursprünglich wollten die Rechtsextremen am 13. Februar durch Dresden marschieren. Nachdem ihre Demos in den Vorjahren jedoch jedes Mal blockiert wurden und die Teilnehmerzahlen immer weiter zurück gingen, hatten die Rechtsextremen für dieses Jahr stattdessen eine Kundgebung an der Frauenkirche angezeigt. Nachdem das Verwaltungsgericht Dresden am Freitag jedoch die Entscheidung der Stadt bestätigte, die Neonazis nicht auf den Neumarkt zu lassen, wurde jetzt die Demo für den Vortag angekündigt.

Damit gestaltet sich die Situation rund um den Jahrestag der alliierten Bombardierung Dresdens im Jahr 1945 noch ein wenig komplizierter als ohnehin. Denn weiterhin wird damit gerechnet, dass die Veranstalter der Kundgebung am 13. Februar vor das Oberverwaltungsgericht in Bautzen oder im Extremfall vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ziehen. Eine endgültige Entscheidung könnte hier erst am Donnerstagvormittag fallen.

Auch für die Dresdner Polizei bedeutet die Demo-Anzeige für den Mittwoch, dass der Einsatz neu geplant werden muss. Eventuell müssen nun einige der für Donnerstag angeforderten Hundertschaften bereits eher nach Dresden delegiert werden. Die Polizei hatte aber auch aufgrund der noch unklaren Versammlungslage am 13. Februar von Anfang an betont, mehrere Szenarios vorzubereiten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Mitteldeutschland
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • So war das damals...
    So war das damals...

    Dies ist ein Geschichtenbuch der besonderen Art: Leserinnen und Leser der Leipziger Volkszeitung erzählen Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend,... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr

  • 24 Stunden in der Region

    Firmen und Unternehmen in der Region Leipzig stellen sich vor. mehr

  • TAW - Technische Akademie Wuppertal
    TAW  - Technische Akademie Wuppertal

    Ein Werbespecial der LVZ für die Technische Akademie Wuppertal mit Infos zum breitgefächerten Angebot. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr