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Ermittler: FCM-Fan Hannes öffnete Zugtür vor tödlichem Sturz selbst

Nach Unglück Ermittler: FCM-Fan Hannes öffnete Zugtür vor tödlichem Sturz selbst

Neue Erkenntnisse im Fall Hannes: Der tödlich verunglückte FCM-Fan hat die Tür des Zuges vor seinem Sturz aus dem Waggon offenbar selbst geöffnet.

Nachdem der FCM-Fan Hannes tödlich verunglückte, gedachten dem 25-Jährigen Hunderte bei Mahnwachen, unter anderem in Magdeburg. (Archivbild)

Quelle: dpa

Haldensleben. Sechs Wochen nach dem tödlichen Sturz eines Magdeburger Fußball-Fans aus einem fahrenden Zug bei Haldensleben haben die Ermittler neue Erkenntnisse. Der 25-Jährige habe vor dem Sturz selbst und absichtlich die Zugtür geöffnet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag gemeinsam in Magdeburg mit. Das gehe aus dem in Auftrag gegebenen Gutachten sowie mehreren Zeugenaussagen hervor. Hinweise auf technische Mängel am Zug gebe es hingegen nicht.

Die eigens gegründete Ermittlungsgruppe „Hannes“ versucht seit Wochen herauszufinden, warum der 25-Jährige Anfang Oktober aus dem Zug fiel und sich tödliche Kopfverletzungen zuzog. Dazu seien inzwischen 44 Menschen befragt worden, hieß es. Weitere Details zum genauen Hintergrund müssen demnach noch ermittelt werden.

Klar ist laut den Ermittlungen, dass der Mann mit Fan-Kleidung des 1. FC Magdeburg (FCM) in Haldensleben mit drei Begleitern in eine Regionalbahn stieg. Dort soll er von gewaltbereiten Anhängern des Fußball-Rivalen Hallescher FC (HFC) bedroht worden sein. Unklar ist aber weiter, ob der Magdeburger gedrängt oder geschubst wurde - oder selbst aus dem Zug sprang. Er kam zunächst mit schwersten Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Nach mehreren Tagen im Koma starb er. Der Fall löste heftige Diskussionen über Fan-Gewalt aus.

LVZ

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