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Falsche Zensus-Interviewer in Sachsen unterwegs

Falsche Zensus-Interviewer in Sachsen unterwegs

Nach gefälschten Briefen sind bei der Volkszählung Zensus 2011 nun auch falsche Befrager unterwegs. In Riesa habe sich am Mittwoch ein Pärchen als Erhebungsbeauftragte ausgegeben und Leute aushorchen wollen, sagte eine Sprecherin des Statistischen Landesamtes in Kamenz.

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Ein Musterbogen für den Zensus 2011 (Archvfoto).

Quelle: dpa

Kamenz. Der Fall sei angezeigt worden. In Bautzen habe jemand versucht, telefonisch Auskünfte zu erhalten. Die Sprecherin verwies darauf, dass sich die Beauftragten schriftlich anmelden und den Ausweis zeigen müssten.

In den vergangenen Tagen waren in Zittau und Görlitz gefälschte Schreiben zum Zensus 2011 aufgetaucht. Unter dem Schriftzug des Statistischen Landesamtes wurden die Menschen in dem Brief aufgefordert, Befrager wegzuschicken und auch keine Zählformulare anzunehmen.

Die Präsidentin des Landesamtes, Irene Schneider-Böttcher, hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Der Zensus selbst sei gut angelaufen, sagte die Sprecherin. Nach der ersten Woche habe schon fast jeder zweite befragte Immobilieneigentümer Angaben gemacht.

Die rund 5000 Zensus-Helfer seien hochmotiviert, sagte die Sprecherin. Einige hätten nach einer Woche schon das Pensum für vier abgearbeitet. Es sei kein Fall bekannt, dass einer von Ihnen den Job wieder hingeworfen hätte.

In der ersten Zensus-Woche wurden der Sprecherin zufolge 14 000 telefonische Anfragen beantwortet. Dabei sei es vor allem um das Ausfüllen des Fragebogens gegangen. Im Rahmen der Haushaltsstichprobe werden in Sachsen etwa 380.000 zufällig ausgewählten Menschen unter anderem zu Familienstand, Beruf, Arbeit und Bildung befragt. Etwa 7000 der von rund 90.000 Anschriften haben die Interviewer laut der Sprecherin abgearbeitet, 1000 Bürgern hätten ihre Fragebögen selbst ausgefüllt. Zudem werden rund 60.000 Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften wie Studenten- oder Seniorenwohnheimen Fragen gestellt.

dpa

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