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Feuer in Geithainer Holzwerk noch nicht gelöscht

Technik-Defekt verursachte Großbrand Feuer in Geithainer Holzwerk noch nicht gelöscht

Die Löscharbeiten im Holzwerk Ladenburger in Geithain (Landkreis Leipzig) dauern an. Die Brandbekämpfung sei kompliziert und könnte bis zu vier Tage dauern, sagte eine Polizeisprecherin in Leipzig am Donnerstag. Als Ursache wird ein technischer Defekt vermutet.

Die Flammen ließen nichts übrig: Mehrere Hallen und Nebengebäude des Holzwerkes in Geithain brannten komplett aus.

Quelle: Frank Schmidt

Geithain. Das Feuer brach am Dienstag gegen 22.45 Uhr aus. Während der Spätschicht sei es zum Brand in einer der Absauganlagen gekommen, teilte das Unternehmen mit. Mehrere Mitarbeiter versuchten, das Gebläse auszuschalten. "Es kam zu einer Explosion, die das Feuer in eine der Produktionshallen drückte. Dort breitete es sich sehr schnell aus. Eine Brandbekämpfung mit den betriebseigenen Löscheinrichtungen war durch die rasante Ausbreitung des Feuers nicht mehr möglich", heißt es in einer Mitteilung der Holzwerke Ladenburger GmbH.

Bei einem Großbrand in einem Holzwerk in Geithain (Landkreis Leipzig) ist in der Nacht zum Mittwoch vermutlich ein Millionenschaden entstanden.

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Vier Mitarbeiter (36/37/51/53) erlitten eine Rauchgasvergiftung. Drei Produktionshallen brannten bei dem Feuer komplett nieder. Erst wenn die Flammen vollständig gelöscht sind, könnten Brandexperten mit der Suche nach der genauen Ursache des Feuers beginnen, so die Polizei. Nach ersten Schätzungen liegt die Höhe des Schadens bei mehreren Millionen Euro.

Die Produktion wird laut der Geschäftsführung auf jeden Fall weitergeführt. Ziel sei es, "trotz aller Widrigkeiten alle Kundenaufträge ausführen zu können". Bereits 2013 brannten zwei Produktionshallen nieder. Schaden: 20 Millionen Euro. Das Feuer war durch austretendes Hydraulik-Öl verursacht worden. Es trat an einem porösen oder geplatzten Hydraulikschlauch an der Hobelmaschine aus und entzündete sich in der Folge an heißen Maschinenteilen oder Abrissfunken der E-Motoren.

Frank Schmidt / Thomas Lieb

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