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Fliegerbombe in der Dresdner Friedrichstadt am Abend entschärft

Entwarnung Fliegerbombe in der Dresdner Friedrichstadt am Abend entschärft

Nach mehr als 13 Stunden ist der Bomben-Einsatz erfolgreich beendet worden. Die am Morgen in der Dresdner Friedrichstadt gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde kurz vor 21 Uhr erfolgreich entschärft. Die Anwohner können wieder nach Hause.

Fliegerbombe in der Dresdner Friedrichstadt gefunden.
 

Quelle: sl

Dresden. Nach mehr als 13 Stunden ist der Bomben-Einsatz erfolgreich beendet worden. Die am Morgen auf der Baustelle der künftigen Handball-Halle in der Friedrichstadt gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde entschärft. Um 20.50 Uhr gab der Sprengmeister Entwarnung, hieß es. Die Anwohner können nun wieder nach Hause, auch die Sperrungen auf Straße, Schiene und in der Luft werden wieder aufgehoben. Im Einsatz waren 288 Polizisten, die von 170 Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie 42 Mitarbeitern des Ordnungsamtes unterstützt wurden. Und noch eine Zahl: Die verschiedenen Notunterkünfte wurden von 32 Menschen in Anspruch genommen.

In der Dresdner Friedrichstadt war am Morgen bei Bauarbeiten an der neuen Handballhalle neben der Yenidze eine Fliegerbombe gefunden worden. Wie die Polizei meldete, wurde die rund 150 Kilogramm schwere Bombe amerikanischer Bauart gegen 7.30 Uhr entdeckt.

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Der Evakuierungsradius reichte von der Friedrichstraße bis zur Elbe und von der Schlachthofstraße bis zur Kleinen Packhofstraße. Neben einigen Wohnhäusern der Friedrichstadt liegen auch mehrere Hotels, darunter das Maritim, das Kongresszentrum sowie das Haus der Presse im Evakuierungsgebiet. Die Räumung der betroffenen Gebiete nahm einige Zeit in Amspruch, da auch die DRK-Seniorenwohnanlage an der Yenidze Dresden evakuiert werden musste. Betroffen waren allein dort 136 Bewohner. Ingesamt waren fast 1000 Personen betroffen.

Bombenfunde im Dresdner Stadtzentrum sind keine Seltenheit. Die Innenstadt war bei Luftangriffen am 13. Februar 1945 und den Tagen danach in Schutt und Asche gelegt worden. In der ersten Angriffswelle setzten britische Flugzeuge über dem Ostra-Gehege mit einem Sportstadion erste Zielmarkierungen. Genau an dieser Stelle wurde am Freitag auch der Blindgänger in einer Baugrube gefunden.

Von fs/mk/sl

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