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Horror-Unfall in Halle: Polizei findet zweiten Motorradfahrer – Raser fuhr mehr als Tempo 140

Horror-Unfall in Halle: Polizei findet zweiten Motorradfahrer – Raser fuhr mehr als Tempo 140

Nach dem Unfalltod eines Polizisten und eines Motorradfahrers bei einer Tempo-Kontrolle in Halle ist ein wichtiger Zeuge ermittelt worden. Es handelt sich um einen zweiten Motorradfahrer, der kurz nach dem tödlichen Unfall am Donnerstagabend geflohen war, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

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Nach dem Unfall mit zwei Toten bei einer Tempo-Kontrolle in Halle konnte der zweite Motorradfahrer ermittelt werden.

Quelle: dpa

Halle. Der 26 Jahre alte Mann aus Halle wurde in der Nacht vernommen.

Einzelheiten teilte die Polizei nicht mit. "Zu den Aussagen des Zeugen machen wir wegen des laufenden Verfahrens keine Angaben", sagte Halles Polizeisprecher Ralf Karlstedt gegenüber LVZ-Online. Ob der Hallenser mit dem ums Leben gekommenen Motorradfahrer gemeinsam unterwegs war oder sich gar ein Rennen lieferte, ist nach Angaben der Ermittler nicht bekannt. Auch die Identität des Toten sei inzwischen zweifelsfrei geklärt. Es handelt sich um einen 31 Jahre alten Mann aus Leipzig.

Der Motorradfahrer war am Donnerstagabend gegen 18.20 Uhr auf Polizisten zugerast, die an einem bekannten Kontrollpunkt Geschwindigkeitskontrollen vornahmen. Die Beamten wollten den Biker auf der Europachaussee, einer Schnellverbindung vom Osten in den Süden der Stadt, anhalten. Er hatte nach Angaben der Beamten in einer Tempo-70-Zone die Geschwindigkeit deutlich überschritten. Nach ersten Erkenntnissen zeigte der Tacho mehr als 140 Stundenkilometer. Beim Versuch ihn zu stoppen, wurde ein 27-jähriger Polizist von dem Motorrad erfasst und getötet. Auch der Kradfahrer starb bei dem Unglück.

Die Unglücksstelle war bis zum Freitagvormittag komplett gesperrt. Hilfe bekamen die Ermittler auch von einem Hubschrauberteam. Es machte Aufnahmen aus der Luft. "Sie sollen bei der Rekonstruktion des Unfalls helfen", so Karlstedt. (mit dpa)

Matthias Roth

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