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Ikea-Attentäter sind geständig: Anschläge in Dresden und anderen Städten aufgeklärt

Ikea-Attentäter sind geständig: Anschläge in Dresden und anderen Städten aufgeklärt

Die Anschläge auf die Dresdner Ikea-Filiale im Juni 2011 und weitere Geschäfte des schwedischen Möbelherstellers sind aufgeklärt. Wie das Landeskriminalamt am Donnerstag mitteilte, haben die beiden im Oktober festgenommenen Tatverdächtigen inzwischen umfangreich ausgesagt und sich zu den Anschlägen in Dresden, sowie Städten in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Tschechien bekannt.

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Polnische Polizisten in Zivil bei der Festnahme von zwei mutmaßlichen Ikea-Attentätern.

Quelle: Polish Police

Leipzig. Als Motiv für ihre Tat gaben die beiden 39-jährigen Polen an, sich in einer finanziellen Notlage befunden zu haben. Ein persönlicher Bezug zum Möbelhaus konnte bisher nicht festgestellt werden.

Das bei der Staatsanwaltschaft Dresden eröffnete Verfahren gegen die beiden mutmaßlichen Attentäter wurde inzwischen an die Appellationsstaatsanwaltschaft im niederschlesischen Wroclaw abgegeben, hieß es. Die Kollegen in Polen legen den Männern nun versuchte Erpressung und das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen zur Last. Nach dem Angriff auf die Prager Filiale im September hatten die Männer das Ikea-Mutterhaus in Schweden kontaktiert und sechs Millionen Euro Lösegeld verlangt. Bei Nichtbezahlung drohten sie mit weiteren Anschlägen.

Bei dem Anschlag in Dresden am 10. Juni waren zwei Kunden leicht verletzt worden. Die 32-Jährige und ihr 41 Jahre alter Begleiter erlitten ein sogenanntes Knalltrauma, nachdem kurz vor Ladenschluss in der Küchenabteilung des schwedischen Möbelherstellers eine Bombe explodierte. Am Fußboden und an Möbeln entstand geringer Sachschaden. Wenige Tage später landete unter anderem bei den Dresdner Neuesten Nachrichten ein Bekennerschreiben. Zusammen mit Kollegen in den betroffenen Ländern fanden die sächsischen Ermittlern später eine Spur nach Polen, die sich als richtig herausstellen sollte.

Matthias Puppe

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